Bezirkspokal: Überraschung in Brand

Foto: Denise Lämmermann     Einlaufen zum Pokalviertelfinale in Brand (orange). Zu Gast war die SG Nürnberg-Fürth 1883 (weiss-schwarz).

Überraschender SG-Coup in Brand / Post SV schiesst Wolfstein ab

Die erste Frauenmannschaft der SG Nürnberg-Fürth 1883 hat das Halbfinale des Bezirkspokals erreicht In einer heiß umkämpften Partie konnte sich die Nürnbergerinnen gegen den Ligakonkurrenten TSV Brand, mit einem 0:1 durchsetzen.  Somit haben sich die SG-Frauen für das Halbfinale am 1. Mai 2018 um 10.30 Uhr in Frauenaurach qualifiziert. Der TSV brauchte für Kattenhochstadt das 11-Meter-Schiessen um die nächste Runde zu erreichen. In Wolfstein kam der Gastgeber total unter die Räder. Der Post SV hatte sein Visier richtig eingestellt - es schlug 8x im Wolfsteiner Tor ein. Damit spielt der Sieger aus dem Spiel am 20.04. SV Losaurach gegen den SV Burk am 01.05. zu Hause gegen die Post`ler aus Nürnberg.

TSV Brand - SG Nürnberg-Fürth 1883    0:1  (0:1)

"Brand hätte auch in 120 Minuten kein Tor erzielt" / Fotos: Denise Lämmermann

Es gibt so Tage, an denen geht nichts - aber auch gar nichts. Die Frauen des TSV Brand erlebten am Ostermontag so einen Spieltag im Pokalviertelfinale - ohne ein eigenes Tor!

Dies hat allerdings einige Gründe - das Defensivverhalten der Gäste war sehenswert. Allen voran Abwehrchefin Sina Bach, die immer genau dort war, wo sie der Sturm des TSV entweder nicht vermutete oder nicht erwartete. Dazu zeigte sich der Rest der Viererkette als absolut sicher. Besonders die starke Torhüterin Stefanie Seifert verlieh ihrem Team den sicheren Rückhalt.

Links Stefanie Seifert die andiesem Tag glänzte. Ihr Gegenüber war eher aufgeregt.

Da nützte das anrennen der in orange gekleideten Brander Mädels nichts. Es fehlte aber auch an Ideen vor dem gegnerischen Tor. Die auffällig engagierte Nicole März hatte noch die besten Ansätze, doch vor dem Tor blieb auch sie harmlos. Die SG Nürnberg ihrerseits hatte, vom Personal her arg gebeutelt, nach vorne auch nicht den besten Tag. Doch für das entscheidende Tor von Tanja Lehnes (38.) langte es dann doch noch.

Tanja Lehnes (weiss) entschied in der 38. Minute mit einem Flachschluss ins lange Eck die Partie. Im Hintergrund SG-Abwehrchefin Sina Bach und Torhüterin Stefanie Seifert.

In der zweiten Spielhälfte zeigte der TSV Brand weiterhin nichts überraschendes. Das nutzte Schiedsrichter Walter Kunkel aus um den ein oder anderen Pfiff zu setzen, bei dem nun wirklich keiner wusste warum bzw. für wenn er entschieden hatte. Andererseite blieb seine Pfeiffe aber öfters mal dann stumm, als jede Spielerin auf dem Feld mit einem Pfiff rechnete.

Vorab - er machte aber keinen spielentscheidenden Fehler. Etwas schnell mag diese Begegnung für ihn gewesen sein. Doch die beiden Frauenmannschaften einigten sich dann schon fast von selbst auf die Spielfortsetzungen, frei nach der FAIR PLAY LIGA bei den kleinsten.

TSV-Trainer Manuel Karger war, wie immer, total engagiert an der Linie und konnte es am Ende kaum fassen, dass sein Team nun wirklich ausgeschieden ist, nachdem man die Bezirkspokalrunde über Jahre dominierte.

Das Spielglück war an diesem Tag eben auf der Seite der Gäste, die sich den Sieg mit Fleiss erarbeitet hatten.

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TSV Wolfstein  - Post SV Nürnberg   0:8   (0:4)

Post landet Kantersieg

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SpVgg. Kattenhochstadt - TSV Frauenaurach   5:6   n.E.  (2:2)

Besseren Nerven entschieden

m Pokalspiel am Ostermontag ging es für die Damen des TSV nach Kattenhochstatt bei Weißenburg.
Nach starkem Pressing in der Anfangsphase konnte man bereits in der 4. Minute durch einen Weitschuss von Pauline Link nach Vorlage von Kaya mit 1:0 in Führung gehen.

(Foto: TSV Frauenaurach)

Auf dieses Tor folgten sehr viele Chancen, die die Damen jedoch nicht verwerten konnten. Nach zwei weitenBällen des gegnerischen Torwarts kassierte man zwei Tore Mitte der ersten Hälfte und ging mit einem 2:1 aus gegnerischer Sicht in die Halbzeit. Obwohl die Frauenauracher Damen das Spiel bestimmten, fehlten die Tore. Nach weiteren Chancen in der zweiten Hälfte der Partie, dauerte es bis zur 77. Minute als Alina Mahr zum erfreulichen 2:2 ausgleichen konnte.

So lautete das Ergebnis nach 90 Minuten und man ging ins Elfmeterschießen. Hierbei konnten die Damen den viel umjubelten Sieg einfahren und ziehen somit im Pokal eine Runde weiter. Das nächste Pokalspiel findet zuhause am 1. Mai gegen SG Nürnberg-Fürth 1883 statt.

TSV Frauenaurach: Hertwich, Feile (Kerner), Walz, Kraus, Ilgner, Link, Weber (Kurz), Swiderski (Szewczykowski), Kaya, Mahr, Seeberger

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