BOL: SV Sulzkirchen als Relegant

Foto: HanniSVS    Meister SpVgg. Greuther Fürth konnte beim SV Segringen kaum überzeugen. Die gut eingestellte Heimelf bot lange Paroli.9 Spieli-Tore in Lonnerstadt / Sulzkirchen schlägt Brand

Vizemeister SpVgg. Erlangen lässt es mit dem 9:1 in Lonnerstadt noch einmal richtig krachen. Segringen und Brand sind gerettet. Zwar haben beide Teams verloren (SVS 0:1 gegen Fürth II. und SVS mit 2:0 gegen Brand), doch den Klassenerhalt haben beide Vereine in der Tasche. Der Post SV schlägt Eibach mit 5:2, Club III. verliert gegen die SGV1883 mit 3:5. Der TSV Mörsdorf gewinnt gegen SCWW mit 5:1.

SV Segringen - SpVgg. Greuther Fürth II.  0:1 (0:0)

Tor in der Nachspielzeit

Segringen verabschiedete sich mit einer bitteren Niederlage in die Sommerpause.

In einer stark von Taktik geprägten Partie konzentrierte sich Segringen aufs Kontern, konnte aber die Fehler der Gäste im Spielaufbau nicht nutzen. In der regulären Spielzeit kam Fürth selten gefährlich vors Tor, doch in der Nachspielzeit zeigte der BOL-Meister seine Kaltschnäuzigkeit und Daniela Bauer verwandelte nach einem unglücklichen Abpraller zum 0:1 Endstand.
 
Torfolge: 0:1 Daniela Bauer (91. Minute)

Post SV Nürnberg - DJK Eibach    5:2   (4:1)

Gelungenes Saisonfinale für die Post-Frauen

Von Beginn an zeigte das Heimteam also, wer Herr im eigenen Haus war. Eibach kam kaum in die gegnerische Hälfte und musste sich weitgehend auf die eigene Verteidigung konzentrieren. Doch bereits in der 4. Spielminute zappelte der Ball erstmals im Netz: Mit großer Übersicht bediente Sarah Enßlin Nina Deinzer im Sturm, die mit einem sehenswerten Schuss die Torhüterin der Gäste überwand. Viel Ruhe blieb dem Gegner kaum, wollte sich schließlich Nina Ruckriegel noch einmal selbst für eine torreiche Saison mit einem lupenreinen Hattrick in den Spielminuten 16, 30 und 37 belohnen.

Jeweils kurz vor und nach der Halbzeit schienen die Postlerinnen jedoch gedanklich schon bzw. noch in der Pause und leisteten sich durch Leichtsinnsfehler zwei Gegentore. Unbeeindruckt davon machten die eigenen Fans weiterhin durchgehend Stimmung und wurden für ihren unermüdlichen Einsatz nach 53 Zeigerumdrehungen noch mit dem 5:2 wiederum durch Nina Ruckriegel belohnt. Die restliche Partie blieb zwar torlos, aber nicht weniger sehenswert. Immerhin bot sich in den letzten Minuten die Gelegenheit, einige der Abgänge noch einmal mit Sprechchören zur Auswechslung zu verabschieden.

weitere Infos zum Spiel unter bfv.de extern!

Alles in allem erlebte der Post SV einen gelungenen Abschluss einer durchwachsenen Saison mit schwacher Hin- und fast traditionell starker Rückrunde, die mit einem soliden Platz im Mittelfeld der Tabelle endet. Damit verabschieden sich die Fußballfrauen in die Sommerpause, um danach mit neuen Gesichtern und jungem Blut die BOL aufzumischen.

 

Share

TPL_BEEZ5_ADDITIONAL_INFORMATION