BOL: Platz 1 bis 3 gewinnt

Foto: Daniela Lerzer   Ärgerlich für den TSV Mörsdorf (weiss-rot). Spielführerin Sina Bach (SGV1883 in blau - Woman of the Match) erzielte beide Treffer nach Standards und brachte ihre Farben auf die Siegerstrasse.

Sieg für - die SpVgg. Greuther II./ - die SpVgg. Erlangen und für die SGV1883

Noch etwas Sand im Getriebe hatten die Spitzenmannschaften der BOL-Mittelfranken. Die SpVgg. Greuther Fürth II., die "Spieli" aus Erlangen sowie die SGV1883 beklagen vor allem die Chancenverwertung. Zumindest konnten alle drei gewinnen. Die SpVgg. II. mit 3:1 gegen SCWW, die "Spieli" mit 1:0 gegen Sulzkirchen und die SGV1883 mit 2:1 in Mörsdorf. Die DJK Eibach konnte die 1:0 Heimniederlage gegen Segringen nicht verhindern. Brand gewinnt knapp mit 2:1 gegen Post SV. Der TSV Lonnerstadt verliert nicht nur mit 2:1 gegen Nürnberg III., sondern auch langsam den Anschluss.

TSV Mörsdorf - SGV Nürnberg-Fürth 1883   1:2  (0:0)

"Frühjahresausflug" bringt 3 Punkte

Mit einem Sieg und dem damit verbundenen Halbfinaleinzug im Bezirkspokal, fuhren die Damen der SGV mit einem positiven Gefühl nach Mörsdorf zum Rückrundenauftakt.

Wie erwartet sollte es ein hartes Stück Arbeit werden. Wie schon im Hinspiel stand die Heimelf sehr tief und versuchte so den Gästen wenig Platz für offensive Aktionen zu geben. Nach ein paar Minuten kam der Tabellenvierte aber immer besser ins Spiel und konnte sich die ein oder andere Chance herausspielen. 

Einzig die Belohnung, sprich ein Treffer, blieb aus. Durch den ein oder anderen kleinen Fehler im Spielaufbau kamen auch die Mörsdorfer Damen zu ihren Nadelstichen und blieben im Spiel. Nach einer torlosen 1. Halbzeit dauerte es im zweiten Durchgang lediglich 7 Minuten, dann konnte Sina Bach, nach einem Freistoß, den Ball per Kopf zur Führung im Tor unterbringen. Nun schien die Heimelf mutiger zu werden und kam in der Offensive immer mehr zu guten Aktionen.

In der 65. Minute konnte dann Laureen Enderlein (Nr. 7 TSV) den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Nach dem Treffer der Heimelf war das Spiel auf Augenhöhe ehe in der 80 Minute wiederum Sina Bach, wieder nach einem Freistoß und wieder per Kopf, den Endstand herstellen konnte. Damit ist der Rückrundenstart für die SGV Damen gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Mörsdorfer Mannschaft geglückt.

Fotos: Daniela Lerzer

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SpVgg. Erlangen - SG Sulzkirchen   1:0  (0:0)

In den ersten Minute zeigte sich, dass die Gäste aus der Oberpfalz gut eingestellt waren und sie verteidigten mit viel Aufwand. Allerdings wurde es ihnen zunächst auch nicht schwer gemacht. Viele einfache Fehler schlichen sich in das Spiel der Hausherren, so dass der SVS oft mit einem Bein dazwischen kam und es erstmal keine Gefahr für das Tor von Marina Schmidt gab.

Für die Gäste kam erschwerend dazu, dass ihnen mit Lydia Krenauer ihre zweitbeste Torschützin fehlte. Somit war Paulina Hickl, immerhin schon 7 Saisontreffer, oft auf sich alleine gestellt. Somit verpufften die Entlastungsangriffe meist schon im Ansatz.
Auf der Gegenseite dauerte es knapp 10 Minuten ehe es die erste nennenswerte Chance gab. Veronika Papon konnte sich durchsetzen, jedoch blockte die Abwehr der Gäste den Flankenversuch. In der Mitte wäre Stephanie Reinhardt komplett blank gestanden und hätte nur noch einschieben müssen.

Reinhardt war es auch, die den Ball nachging und zurück erobern konnte. Ihre Ablage fand Stephanie Weiß, allerdings wurde ihr Schuss geblockt. Die anschließende Ecke segelte an Freund und Feind vorbei, doch auch Anja Boebel verpasste die Murmel am zweiten Pfosten, so dass die Situation verpuffte.
Die Minuten vergingen, das Bild blieb das Selbe. Erlangen schaffte es noch nicht das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken. Immer war ein Fuß dazwischen oder Marina Schmidt entschärfte die Aktionen der Heimelf. Gefährlich wurde es erst in Minute 21 wieder: Sabrina Hüttersen ging an ihrer Gegenspielerin vorbei und legte auf Nina Kühnl ab.

Kühnl flankte den Ball in den Strafraum, wo sich Veronika Papon freigelaufen hat. Etwas zu klein um den Ball direkt aufs Tor zu köpfen, legte Papon den Ball der eingelaufen Stephanie Reinhardt in den Lauf. Mit ihrem Lupfversuch war zwar Torfrau Marina Schmidt bereits geschlagen, doch der Ball zu ungenau und er landete in der Mitte. Stephanie Weiß rauschte an und versuchte sich gegen zwei Abwehrspielerinnen durchzusetzen.

Ihr Schuss konnte aber erneut geblockt werden und wurde zunächst geklärt. Kühnl aber setzte nach und bediente erneut Weiß, die scharf vors Tor passte. Anja Boebel rauschte heran, traf beim Abschluss allerdings ihre Gegenspielerin, so dass der gute Schiedsrichter Tobias Körner nur auf Foul entscheiden konnte.
Die beste Chance vor dem Seitenwechsel tat sich dann erneut Weiß auf. Nach perfektem Zuspiel startete Weiß und war frei vor Schmidt. Jedoch platzierte die Erlangerin den Ball nicht präzise genug und Schmidt konnte parieren. Somit ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Trainer Kevin Schmidt attestierte seiner Mannschaft kein schlechtes Spiel bis zur Pause. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit eigentlich selbst ein wenig aus dem Spiel genommen. Zu viele Ballverluste und zu wenig Risiko. Wir müssen aus unserem Ballbesitz deutlich mehr machen. Uns gelang es viel zu selten in die letzte Zone zu spielen. Somit fehlte uns die Gefahr um noch mehr Torchancen zu erarbeiten“, so Schmidt.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Hausherrinnen mit deutlich mehr Tempo in der Partie. Es dauerte keine zwei Minuten, da wurde Sabrina Hüttersen freigespielt. Sie konnte gut 20 Meter vor dem Tor nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß setzte Nina Kühnl aber deutlich vorbei.

Trotz großem Aufwand und viel Arbeit für das Team, fehlte Stephanie Weiß am Samstag das Abschlussglück! Nach 53 Minuten dann die riesen Chance auf das 1:0. Nach einem gut vorgetragenen Konter vertändelte die Spieli den Ball eigentlich schon, doch Charlotte Sapinel -nach langer Verletzung machte sie ihr erstes Saisonspiel - ging mit und bediente Stephanie Weiß. Noch kurz zwei Meter angegangen, ließ sie eine Spielerin stehen und fackelte nicht lange. Ihr Schuss aus 18 Metern klatschte aber nur gegen die Latte und sprang ins Feld zurück.

Deutlich mutiger agierte die SpVgg Erlangen und drückte die Gäste vermehrt in die eigene Hälfte. Als Miriam Polzer die eingewechselte Johanna Spitzer bediente, sah diese die freistehende Stephanie Weiß. Weiß blieb im Tempo und bediente ihre Namensvetterin Stephanie Reinhardt. Bei der Ballannahme verspringt Reinhardt das Spielgerät ein wenig, so dass sie sich ihren Vorteil selbst nahm. Durch den Gegnerdruck fehlte ihr im Abschluss die Kraft, um den Ball im Tor der Gäste unterzubringen. Schade, da wäre mehr möglich gewesen.

Bei der nächsten Chance handelte es sich wieder um eine Mehrfachaktion. Angefangen mit einer herausgeholten Ecke durch Rafaela Apostolu: Johanna Spitzer brachte den Ball in die Mitte wo sich Anette Schmitt gegen ihre Gegenspielerin durchsetzte. Jedoch ging der Kopfball nicht Richtung Tor, sondern wurde nach hinten abgelegt. Sara Denndorf kam einen Schritt zu spät, so dass der SVS das Spielgerät erstmal klären konnte. Jedoch direkt vor die Füße von Jennifer Borck, die die völlig freie Spitzer bedienen konnte. Spitzer ging Richtung Strafraum und flankte erneut auf Schmitt. Und beinahe eine Kopie der Ausgangslage, kam Schmitt nicht richtig an den Ball und legte ab auf Denndorf. Diese fackelte nicht lang und brachte den Ball wuchtig Richtung Tor. Der Ball ging aber Zentimeter am Gehäuse vorbei, so dass es weiterhin 0:0 stand.

Wie heißt es beim Sport doch so schön: Machst du vorne deine Dinger nicht rein…. Und so kam es beinahe. Nach einem Einwurf verlor Sara Denndorf den Zweikampf im Zentrum und Sulzkirchen schaltete blitzschnell um. Sabrina Rudel bediente Paulina Hickl. Die Stürmerin ließ ihre Klasse aufblitzen und nahm den Ball gekonnt mit der Hacke mit. Im Eins gegen Eins setzte sich Hickl gegen Anette Schmitt durch und ging in den Strafraum. Aus spitzen Winkel versuchte Hickl ihr Glück, fand aber mit einem Schuss ins lange Eck mit Miriam Polzer ihre Meisterin. Polzer wehrte den Ball zur Seite ab, wo Linda Böhm angesprintet kam. Doch wie bei Hickl war auch bei Böhm der Winkel etwas zu spitz, so dass sie den Ball nicht im leeren Erlanger Tor unterbringen konnte.

War das nun der Wegruf für den SV Sulzkirchen? Nein, denn bis auf diese Aktion ließ die Abwehr der SpVgg Erlangen nichts mehr zu und rannte weiterhin an. Wieder eine gute Aktion verpuffte als Johanna Spitzer einen Schlenzer aus 20 Metern knapp neben das Tor setzte. Übernahm beim Elfmeter die Verantwortung und traf für ihr Team zum 1:0, Daniela Dahlke.

Die Zeit rannte nun immer weiter und der Schlusspfiff war nicht mehr weit. Doch die Moral der Erlangerinnen stimmte auch dieses Mal. Jede Sekunde im Spiel wurde auf Sieg gespielt und nicht locker gelassen. Dieser Mut wurde dann in der 87. Minute belohnt: nach einem Abschluss durch Weiß konnte eine Verteidigerin der Gäste den Ball nur mit der Hand blocken, so dass Schiedsrichter Tobias Körner nichts anderes über blieb, als auf Elfmeter zu entscheiden. Daniela Dahlke nahm sich der Verantwortung an und legte sich den Ball zurecht: Ihr Zielstrebigkeit wurde mit dem ersten Elfmeter Tor der aktuellen Saison belohnt und die Spieli ging verdient mit 1:0 in Front.

Nach dem Rückstand kamen die Gäste aber nicht mehr aktiv nach vorne. Zu viele Körner mussten sie bei ihrer guten Defensivarbeit lassen, so dass es beim 1:0 blieb und Miriam Polzer nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen musste.

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TSV Brand - Post SV Nürnberg    2:1  (2:0)

Gelungener Rückrundenauftakt für die Brander Damen

Zum Rückrundenauftakt war am Samstagnachmittag bei strahlendem Frühlingswetter der Post SV Nürnberg zu Gast am Brander Weiher. Nachdem das Hinspiel nach 2:0 Führung für die Branderinnen in der Nachspielzeit doch noch mit einem Remis endete, wollte man es dieses Mal natürlich besser machen. Dies gelang vor allem in der ersten Halbzeit ausgesprochen gut.         Fotos: Michaela Galla

So war man dem Gegner insbesondere spielerisch überlegen und konnte nach bereits einigen vergebenen Chancen in der 24. Minute in Führung gehen. Nach einer flachen Hereingabe von Barabas von der rechten Grundlinie war es Puscha, die zentral am aus fünf Metern nur noch den Fuß hinhalten musste und zum 1:0 einnetzte. Nur sieben Minuten später konnten die Branderinnen die Führung weiter ausbauen. Nach einem langen Ball von Barabas gewann März das Laufduell gegen die gegnerische Verteidigung für sich und schloss überlegt ins rechte obere Tordreieck zum verdienten 2:0-Pausenstand ab.

Kurz nach der Halbzeitpause verpasste es dann Barabas den Vorsprung auf komfortable 3 Tore auszuweiten. Nach einem Zuspiel von März kam sie aus zentraler Position unbedrängt zum Abschluss, setzte den Ball jedoch neben den rechten Pfosten des Nürnberger Tores. In der 56. Minute musste man dann den Anschlusstreffer hinnehmen. Nach einem Fehlpass im Brander Mittelfeld konnte Schmidt die Situation ausnutzen und traf mit einer vermutlich verunglückten Flanke zum 1:2. Im Anschluss wurde das Spiel der Heimmannschaft etwas nervöser und die Gäste erhöhten den Druck.

Das Duell wurde jetzt kampfbetonter und zerfahrener. In der 62. Minute traf die Unparteiische Carolin Ruderisch dann eine sehr fragwürdige Elfmeterentscheidung nach einem Zweikampf zwischen Ruckriegel und Horlamus. So bekamen die Gäste die Chance zum Ausgleich auf dem Silbertablett serviert, Schützin Schmidt setzte den Ball jedoch über die Latte des Brander Tores. In der verbliebenen Spielzeit schafften es die Gäste dann nicht mehr sich zwingende Torchancen zu erspielen und so endete das Spiel mit einem am Ende verdienten Heimsieg für die Branderinnen.

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DJK Eibach - SV Segringen   0:1  (0:1)

Entscheidung in Minute 1. / Fotos: hanniSVS

Segringen erwischte einen fulminanten Beginn. Nach wenigen Sekunden eroberte Luisa Härtl den Ball von Verteidigerin Teresa Holtgreife und setzte Ihn knapp übers Gehäuse. Der folgende Abstoß wurde der Heimelf jedoch zum Verhängnis, Anika Walter schnappte sich das Leder und schob zur Führung ein.

Im weiteren Spielverlauf fand auch die DJK besser ins Spiel und legte Ihre Unkonzentriertheiten ab. Mit der Einwechslung von Christina Heri wurde die Ausrichtung der Eibacherinnen noch offensiver und auch die Abwehr stand jetzt sicherer.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte SVS -Verteidigerin Carina Engelhardt vor der einschussbereiten Sabrina Rümmler im letzten Moment klären. Eibach probierte es weiter, ein Fernschuss von Lena Übel wurde von SVS-Torfrau Lisa Engelhardt bravorös pariert. Der SVS setzte nun auf Konter, die jedoch nicht sauber zu Ende gespielt wurden oder in den Beinen der Gegnerinnen landeten.

In den Schlussminuten hatte die eingewechselte Sophia Kolb die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, doch DJK-Schlussfrau Tanja Brehmer hielt sicher. Durch Willensstärke und Kampfgeist rettete die gut eingestellte Gästemannschaft den Sieg.
 
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