BOL: Lonnerstadt holt erste Punkte

Foto: Sabine Schmalz  Jaqueline Simon und Melissa Ludewig (beide SGV 1883 in weiss) hatten hier alle Hände voll zu tun gegen die ballführende Gegenspielerin.

Lonnerstadt erwacht / SGV 1883 mit halben Dutzend Tore

Tabellenschlusslicht TSV Lonnerstadt kann doch noch punkten. Am letzten Wochenende gelang ein überraschender 1:0 Triumph gegen des TSV Brand. Wundertüte SGV 1883 gelang ein gutes Auswärtsspiel mit einem 6:0 Sieg. Sulzkirchen gelang ein 1:0 Erfolg gegen Eibach. Die Spieli gewinnt mit 5:2 beim Club III. - wobei die SpVgg. Fürth bereits den zehnten (!) Dreier am Stück einfuhr (2:1 Sieg bei Post SV). Der SV Segringen lässt mit einem 3:2 Sieg den TSV Mörsdorf im Tabellenkeller stecken.

SC Wernsbach/Weihenz. - SGV Nürnberg-Fürth 1883  0:6  (0:3)

Kantersieg bringt (auch nur) 3 Punkte

Am Samstag den 3.11. ging es für die Frauen der SGV Nürnberg Fürth 1883 nach Wernsbach-Weihenzell zur Auswärtsbegegnung in der Bezirksoberliga Mittelfranken. Nach dem doch misslungenen letzten Spieltag, durfte man gespannt sein, wie sich die Nürnberger Damen zeigen werden. Die Partie begann um 15:00 Uhr auf guten Geläuf.

Gleich zu Beginn schoben die Gäste nach vorne in die Wernsbacher Hälfte. Die Gastgeber hatten viel zu tun und somit waren alle Kräfte in der Defensive gebunden, sodass es mit einem Spiel nach vorne sichtlich schwer wurde. Sicherlich gelang es den Gastgeberinnen in die Gästehälfte zu kommen, aber die Bälle wurden nur lange geschlagen und stellten keine großen Anforderungen an die SG Abwehrreihe um Sina Bach dar.

Foto: Sabine Schmalz    Jennifer Schwarz (SGV 1883) scheiterte hier an der Torhüterin.

Die SGV-Mädels erarbeiteten sich immer mehr Chancen, die aber vorerst an der guten Defensivarbeit des SC scheiterten. In der 13. Minute kam es zu einem Handspiel im Wernsbacher Strafraum. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß. Eine harte Entscheidungen, aber absolut Regelkonform. Marissa Schultz schnappte sich den Ball und traf links knapp am Pfosten vorbei ins Tor. Das war das 0:1 für die SGV 1883. Dieser Treffer zeigte bei beiden Mannschaften Wirkung.

Die Gäste spielten nun befreiter auf und die Gastgeberinnen wurden sichtlich nervöser. In der 27. Minute konnte sich dann doch eine SC-Spielerin durch einem Konter in Richtung Nürnberger Tor durchsetzen, wurde aber kurz vor dem 16er unsanft gestoppt. Die Aktion wurde mit einer gelben Karte bestraft. Der nachfolgende Freistoß aus gefährlicher Entfernung prallte aber von der Mauer ab.

In der 37. Minute kam nach einem Pass von Kirsten Ipolt, Marissa Schultz zum Abschluss. Die Gäste-Keeperin konnte den Ball gerade noch abwehren. Aber Cinzia Fritsch war zur Stelle und machte mit einem Abstauber den Treffer zum 0:2 für die SGV. Die Gäste drückten weiter und die Gastgeber waren in der Defensive fest eingebunden. Daraus resultierten weitere Chancen für die Nürnbergerinnen, die aber nicht zählbar genutzt werden konnten. Kurz vor der Pause kam wieder ein Zuspiel punktgenau durch. Franziska Ellmer spielte geschickt auf die freistehende Kirsten Ipolt. Diese zog ab und machte das Tor zum 0:3 für die SGV. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause.

In der zweiten Hälfte versuchten dann die Wernsbacherinnen etwas mehr nach vorne zu tun. Im Prinzip verlagerte sich dann das Geschehen mehr in das Mittelfeld. Somit erreichte man, dass die Gäste eine größere Distanz zum Gastgeber-Tor haben. Dies gelang die ersten Minuten, denn die Nürnbergerinnen kamen nun tatsächlich seltener vor das SC-Tor. Allerdings wurden Vorstöße der Wernsbacher in Richtung Nürnberger Tor im Keim erstickt, sodass dies keinen unmittelbaren Nutzen für die Gastgeberinnen hatte.

Foto: Sabine Schmalz    Marissa Schultz zieht ab. Ihr gelangen zwei Tore zum SGV-Sieg.

Im weiteren Verlauf des Spiels drückten aber doch wieder die Gäste in die heimische SC-Hälfte. In der 63. Minute hämmerte dann Marissa Schultz den Ball ins Wernsbacher Tor und es stand 0:4. Nun erarbeiteten sich die Gäste weitere Chancen. In der 84. Minute flankte Marissa Schultz auf die eingewechselte Duygo Cal, die mit dem Kopf unhaltbar das Tor zum 0:5 für die SGV 1883 erzielte.

Kurze Zeit später, in der 89. Minute, wurde es wieder eng im Strafraum der Gastgeberinnen. Hier kam erst Marissa Schultz zu Abschluss. Der Ball wurde aber abgewehrt und landete dann irgendwann vor die Füße von Kirsten Ipolt, die den Ball ins Tor zum 0:6 gekonnt unterbrachte. Kurz darauf beendete der Referee die Partie und die Frauen der SGV Nürnberg Fürth 1883 gingen als verdienter Sieger vom Platz.

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SGV-Fazit: 2 Gesichter einer Mannschaft… diesmal war wieder das WOW! da. Von Anfang an wurde das Spiel mit mannschaftlicher Geschlossenheit dominiert. Seitens der SGV wurde richtig guter, technisch überzeugender Fußball gespielt. Dem Gegner blieb nur meistens den Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne zu schlagen und auf einen Glücksmoment zu hoffen. Dies ging nicht auf, denn die SGV-Abwehrreihe hatte alles im Griff. So hatte die heute aus der 2. Mannschaft aushelfende Torhüterin Elisabeth Gelfmann, nach eigenen Angaben, einen "entspannten Nachmittag." Nun kann man in ruhiger Atmosphäre ins nächste und letzte Spiel der Hinrunde gehen. Am nächsten Samstag ist dann der 1. FCN III. zu Gast im heimischen SGV-Sportpark.

SV Segingen - TSV Mörsdorf   3:2  (1:1)

Segringer Kampfgeist erwacht

Vor stattlicher Zuschauerkulisse drehte die Heimelf mit Kampfgeist in den Schlussminuten die Partie. Die Gäste agierten mit weiten Bällen, Segringen machte spielerisch Druck , bezog aber die linke Angriffsseite zu selten mit ein. Stark geschlagene Ecken der Gäste erzeugten die meiste Gefahr vor dem SVS-Gehäuse. Zuerst scheiterte Verena Klebl an der Latte, doch den nächsten Eckball setzte Anja Bähr in die Maschen. Nach dem Rückstand legte Segringen zu. Nach einer halben Stunde war Christina Ziegelmeier im Gästestrafraum einen Schritt schneller und erzielte den Ausgleich.

Zehn Minuten nach der Pause prüfte Sarah Heinkelein die eigene Schlussfrau. Natalie Leyh reagierte überragend und lenkte das Leder über die Latte. Den fälligen Eckball nutzten die Gäste durch Klebl zur erneuten Führung. In der turbulenten Schlussphase kam bei der Heimelf Angreiferin Lisa Rettenmeier für Defensivkraft Larissa Leißle. Der SVS erhöhte jetzt den Druck und Ziegelmeier wurde im Strafraum rüde abgeräumt. Heinkelein behielt beim Elfmeter die Nerven und erzielte den Ausgleich.

Jetzt wankten der TSV. Die Heimelf gab sich mit dem Punkt nicht zufrieden und hielt den Druck aufrecht. In der Nachspielzeit setzte Ziegelmeier noch einmal zum Solo an und spielte im richtigen Moment auf Rettenmeier, die zum viel umjubelten Siegtreffer einschob.
 
Torfolge: 0:1 Anja Bähr (26. Minute)1:1 Christina Ziegelmeier (30. Minute)1:2 Verena Klebl (55. Minute)2:2 Sarah Heinkelein (88. Minute Foulelfmeter)3:2 Lisa Rettenmeier (91. Minute)

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TSV Lonnerstadt – TSV Brand 1:0 (1:0)

Bittere Niederlage gegen den Tabellenletzten

Am Samstagnachmittag war der TSV Brand zu Gast beim TSV Lonnerstadt, welcher sich bis dato in der laufenden BOL-Saison noch keinen einzigen Punkt erspielen konnte.

Das Spiel beginnt auf dem schwer bespielbaren B-Platz zerfahren mit vielen langen Bällen und Fouls auf beiden Seiten. So ist es bezeichnend, dass die erste Chance auf Brander durch eine Standardsituation zustande kommt. Der von Horlamus hoch auf den langen Pfosten gespielte Ball segelt allerdings knapp an den Köpfen der hereingelaufenen Branderinnen vorbei. In der 15. Minute geht der TSV Lonnerstadt dann etwas glücklich in Führung, als Horlamus bei einem Klärungsversuch der gegnerischen Stürmerin ins Gesicht schießt und diese daraufhin bloß noch an der Brander Keeperin Auterhoff vorbeischieben muss.

Im Laufe der ersten Hälfte kann Brand dann weiterhin nur durch Freistöße gefährlich werden, welche aber meist kein Problem für die Lonnerstädter Keeperin darstellen. In der 29. Minute erspielt sich die Heimmannschaft dann eine gute Möglichkeit zum 2:0, als nach Unsicherheiten in der Brander Hintermannschaft Auterhoff klären muss. Kurz vor der Halbzeit dann die erste wirkliche Großchance für die Gäste aus Brand, als März nach einem langen Ball von Kolb alleine vor dem Lonnerstädter Tor auftaucht. Die Keeperin kann den Ausgleich jedoch verhindern.

Die zweite Hälfte beginnt dann mit etwas mehr Druck durch die Branderinnen, denen jedoch der letzte Pass meist nicht gelingen mag. In der 56. Minute kann der Ausgleich beinahe nach einem Eckball erzielt werden, der Ball fliegt nach einem Tumult im Strafraum jedoch über das Lonnerstädter Tor. Acht Minuten später spielt März den Ball von der rechten Grundlinie flach hinter der Torhüterin vorbei in den Strafraum, die Kugel rollt an der Torlinie entlang, jedoch verpassen hier leider gleich zwei Branderinnen.

In den letzten 20 Minuten versucht Brand dann durch ein offensiveres System den erhofften Ausgleich herbeizuführen, jedoch kommt weiterhin keinerlei Spielfluss auf. Das Spiel wird zunehmend aufgrund vieler Fouls auf beiden Seiten unterbrochen. Gegen Ende der Partie können die Gäste dann noch froh sein, dass Lonnerstadt ihre Konter nicht nutzt, da Auterhoff zweimal in letzter Sekunde pariert.

Am Ende muss man sich nach der bisher absolut schlechtesten Saisonleistung verdient gegen einen kämpferischen Tabellenletzten geschlagen geben. Leider konnte man nicht an die beiden letzten starken Spiele anknüpfen und lies den gewohnten Kampfgeist, die Laufbereitschaft und den Mut vermissen.

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Post SV Nürnberg - SpVgg. Greuther Fürth II.  1:2  (0:1)

Umkämpftes Spiel ging verloren

Leider konnten auch wir dem bislang punktverlustfreien Titelverteidiger SpVgg Greuther Fürth keine Punkte abknöpfen.

In einem umkämpften Spiel zeigten wir, die Frauen des Post SV - sichtlich ersatzgeschwächt - endlich mal wieder über 90 Minuten Kampfgeist, Teamgeist und den Willen, Punkte am Ebensee zu behalten.

Gereicht hat es am Ende aufgrund mangelnder eigenen Chancenverwertung, eines klaren Abseitstors (0:1) und insgesamt zu vielen Ungenauigkeiten im Passspiel nicht. Das Spiel endete 1:2.

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