BOL: SGV 1883 verliert in Fürth

Foto: Sabine Schmalz    Die Gangart der Gastgeberinnen aus Fürth war körper- betont und zog der SGV NÜrnberg-Fürth 1883 (weiss) letztlich auch den Zahn.

Spielvereinigungen aus Fürth II. und Erlangen vorne

Die Freude war gross bei der SpVgg. Greuther Fürth II. - erstmalig wurde gegen die SGV Nürnberg-Fürth 1883 (mit 4:2) gewonnen. Dies klappte aber nur mit großem körperbetonten Aufwand. Die "Spieli" aus Erlangen hebelte den Post SV Nürnberg mit 4:0 aus. Brand und Segringen trennten sich 3:3. Neuling Club III. scheiterte beim TSV Mörsdorf mit 2:4. Sulzkirchen überraschte mit einem 3:0 Sieg in Lonnerstadt.

SpVgg. Greuther Fürth II. - SGV Nürnberg-Fürth 1883    4:2  (2:1)

Gäste niedergekämpft

Gerne wäre die SGV 1883 in Bestbesetzung angereist, dies war aber leider an diesem Sonntag nicht möglich. Aufgrund dessen sollte dies eine sehr schwere Aufgabe werden. Pünktlich um 11:00 Uhr startete die Partie auf dem Kunstrasenplatz im Leistungszentrum der Greuther. Im Gegensatz zum letzten Spiel zeigten die Nürnberger Gäste heute wieder ihre Ballsicherheit und gewohnte Souveränität auf dem Platz.

 

So war das von Tanja Lehnes in der 13. Minute zum 1:0 für die SGV 1883 erzielte Traumtor hochverdient. Im weiteren Verlauf hatten die Nürnbergerinnen alles gut im Griff. Bis es dann in der 42. Minute zu einem sehr schmeichelhaften Freistoß für die Gastgeberinnen kam. Aus gut 20 Meter ging der Ball unter der Latte ins Tor der Gäste. Dies war der Ausgleich durch Nadine Perlwitz. Zu diesem Zeitpunkt eigentlich unverdient. Drei Minuten später erzielte Luisa Wölfel den Führungstreffer zum 2:1 für die SpVgg kurz vor der Halbzeitpause. Die Gäste verdauten  diesen Doppelschlag nur schwer.



In der 2. Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf absoluter Augenhöhe. Leider ließen sich die SG-lerinnen im weiteren Verlauf immer mehr das Heft aus der Hand nehmen. Das junge Fürther Team setzte dabei auf körperliches Auftreten, im Rahmen des Regelwerks. In der 59. Minute erhöhten die Fürtherinnen durch einen Treffer von Stefanie Schubert zum 3:1. Kurz danach musste die Nürnberger Goalgetterin Verena Eichhammer angeschlagen die Partie verlassen.

Fotos alle von Sabine Schmalz

Die mittlerweile mehr mit der Defensive beschäftigten Nürnberger Gäste konnten den 4. Treffer der SpVgg nicht verhindern. Luisa Wölfel machte das Tor zum 4:1. In der 77. Minute musste dann die Nürnberger Torschützin Tanja Lehnes ebenfalls verletzt das Spiel verlassen (wir wünschen beiden gute Besserung). Es wurde nicht einfacher für die Gäste. Dennoch konnte in der 78. Minute Kirsten Ipolt sich für den Freistoß aus der ersten Halbzeit revanchieren und knallte den Ball ebenfalls aus 25 Metern unter die Latte zum 4:2. Trotz Bemühungen auf beiden Seiten kam es zu keinen Treffer mehr und das Spiel endete mit 4:2 für Fürth.

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SGV-Fazit: Was wäre wenn… die Personaldecke an diesem Tag anders ausgesehen hätte usw. usw.. Das war es nicht und deshalb geht der Sieg am heutigen Sonntag für die SpVgg auch in Ordnung. Die Höhe ist natürlich schon etwas schmeichelhaft. Jessica Schönhut hat als eigentliche Feldspielern ihre Sache im Tor der SGV 1883 sehr gut gemacht und auch einige wirklich gute Paraden abgeliefert. Deshalb großen Dank an sie. So steht die nächste Aufgabe für das nächste Wochenende vor der Tür.

Am nächsten Sonntag 12.30 Uhr ist die DJK Eibach zu Gast im heimischen Sportpark.

TSV Brand - SV Segringen    3:3  (2:1)

Wieder "nur" Remis für Brand

Segringen begann sehr kompakt in der Anfangsphase und kam einige Male durch Konter über Luisa Härtl und Elena Rothammel gefährlich vors Tor. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich jedoch Brands Stephanie Barabas über die Außen durch und bediente Lena Übel, die zum 1:0 einschob.

Christina Liebenstein nutzte in der 34. Minute eine Unachtsamkeit in der Abwehr des Gegners und passte auf Rothammel, die den Ausgleich markierte. Direkt im Gegenzug kam Barabas abermals über den Flügel und setzte die einschussbereite Daniela Puscha zum 2:1 in Szene. Segringen zeigte sich keinesfalls geschockt und gab bis zur Pause den Ton an.

Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff erzielte die lauffreudige Rothammel widerum den Ausgleich, den Liebenstein perfekt vorbereitet hatte. Eine Viertelstunde vor dem Ende ging der Gast durch Härtl in Führung. In der Schlussphase war es ein fragwürdiger Freistoß von Carolin Horlamus der in einem hart geführten Spiel die Punkteteilung brachte.
 
Torfolge: 1:0 Lena Übel (24. Minute)1:1 Elena Rothammel (34. Minute)2:1 Daniela Puscha (35. Minute)2:2 Elena Rothammel (51. Minute)2:3 Luisa Härtl (76. Minute)3:3 Carolin Horlamus (84. Minute)

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SpVgg. Erlangen - Post SV Nürnberg    4:0  (1:0)

Enttäuschte Gäste

Am zweiten Spieltag der noch jungen BOL-Saison empfing die SpVgg Erlangen die Frauen des Post SV Nürnberg am heimischen A-Platz. Bei für den September ungewöhnlich warmen Temperaturen sahen die rund 100 Zuschauer eine recht einseitige Partie, die der Landesligaabsteiger entsprechend eindeutig für sich entschied.

Von Anfang an waren die Rollen klar verteilt: Das Heimteam lief unermüdlich an, während sich die Gäste ob der Wetterverhältnisse und ungewöhnlicher Leichtsinnsfehler weitestgehend auf die Verteidigung konzentrieren mussten. So ist die erste Hälfte schnell erzählt: Keinerlei zwingende Chancen für die Nürnbergerinnen standen zahlreiche Angriffe der Erlangerinnen gegenüber. Dass es vergleichsweise lange dauerte, bis das erste Tor fiel, lag in erster Linie daran, dass sich die SpVgg zunächst als nicht besonders treffsicher erwies oder die Schüsse im letzten Moment geblockt oder geklärt werden konnten. In der 38. Spielminute war es dann jedoch soweit: Ein von Franziska Dellert weit getretener Freistoß fand die freistehende Laura Beifuß, die nur noch zum 1:0 Halbzeitstand einzuschieben brauchte.

Beinahe unverändert gestaltete sich das Spiel auch in der zweiten Hälfte. Der Post SV kam zu keiner Zeit wirklich ins Spiel und musste dem Gegner Angriff um Angriff hinterherlaufen. Zwar vergab die Heimmannschaft erneut mehrfach aussichtsreiche Möglichkeiten, präsentierte sich aber dennoch vor allem in Person von Daniela Dahlke treffsicherer als in den ersten 45 Minuten. Die Nummer 9 der Erlanger nutzte die Inkonsequenz aufseiten der Gäste schonungslos aus und erzielte fast im Zehn-Minuten-Takt das 2:0, 3:0 und 4:0 und damit einen lupenreinen Hattrick. Wolle an diesem Tag bei den Nürnbergerinnen ohnehin nichts klappen, waren sie spätestens mit dem Schlusspfiff bedient.

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Die Freude aufseiten der Gewinner mit sechs Punkten aus zwei Spielen war verständlicherweise groß, die Enttäuschung bei den Gästen ebenso. Nach einem spielfreien Wochenende gilt es für den Post SV sich dann in zwei Wochen beim SV Sulzkirchen in einer besseren Verfassung zu präsentieren, möchte man nicht von einem Fehlstart sprechen und den zu Saisonbeginn verlorenen Punkten ewig hinterherlaufen.

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