BOL: Last Minute Point am Ebensee

Foto: Michaela Galla   Zwei Punkte in Nürnberg liegen lassen - so denken die Frauen des TSV Brand an die Schlussphase des BOL-Spiels am Ebensee (Post SV Nürnberg)

TSV Brand bekommt 2 Gegentore in 2 Minuten / SGV 1883 mit Spielglück

2:0 führte der Gast aus Brand kurz vor Spielende, dann kam Nina Ruckriegel und schaffte den Ausgleich zum 2:2. Die SGV 1883 erspielte sich eine tolle 3:0 Führung und zitterte sich zum 3:2 Sieg. Die SpVgg. Greuther Fürth gewinnt auswärts mit 4:0. Eibach holt einen Dreier beim Duelle der Aufsteiger in Segringen (3:0). Landesligaabsteiger SpVgg. Erlangen gewinnt mit 1:0 in Sulzkirchen.

Post SV Nürnberg - TSV Brand    2:2   (0:2)

Kein Spielglück für den TSV / Fotos: Michaela Galla

An einem verregneten Sonntagnachmittag traten die Damen des TSV Brand hochmotiviert zu ihrem ersten Saisonspiel beim Post SV Nürnberg auf Kunstrasen an. Man hatte sich viel vorgenommen für diese Partie, wollte man doch einen guten Saisonstart hinlegen und direkt 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Direkt von Beginn an zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Brander Damen, wenn auch zunächst ohne gefährliche Torchancen.

Die Heimmannschaft tat sich im Spielaufbau oft schwer und war vor allem mit verteidigen beschäftigt. Vor der Halbzeit hatte der TSV dann auch einige gute (oder sogar sehr gute) Chancen, wie einen Distanzschuss von Daniela Puscha in der 20. Minute oder ein Lattentreffer von Lena Übel (30.). Der Spielverlauf änderte sich auch nach der Halbzeit nicht.

Doch auch der enorme Druck aufs Tor der Nürnberger brachte nicht die Führung. Denn trotz mehrfachem Spiel durch die Gasse und somit eine der besten Chancen der Partie trafen sowohl Stefanie Barabas in der 49. als auch Gizem Keceli in der 55. Minute aus besten Positionen nicht. Der Post SV hatte keine großen Torchancen und so erzielte Stefanie Barabas in der 65. Minute durch einen Fehlpass des Gegners und die darauffolgende Balleroberung der Brander die hochverdiente und längst überfällige 0:1 Führung. Mit einem präzisen Abschluss durch Lena Übel aufs lange Eck wurde diese nur wenige Minuten später auf 0:2 ausgebaut (71.).

Nach einer gelben Karte für die Heimtorhüterin setzte Jonna Gehre den fälligen Freistoß für den TSV leider knapp neben das Tor (79.). Das Spiel schien gegessen, der TSV fühlte sich anscheinend durch die zahlreichen Torchancen und die 0:2 Führung sicher – doch dann kam Nina Ruckriegel. In der 90. Minute setzte sie sich im eins gegen eins durch und brachte dem Post SV mit einem Schuss aufs lange Eck den Anschlusstreffer zum 1:2. Daraufhin verlor das Team des TSV komplett die Ordnung und nur zwei Minuten später glich ebenfalls Nina Ruckriegel eiskalt zum 2:2 aus und sorgte somit kurz vor Schluss für ein überraschendes Endergebnis der Partie des ersten Spieltags.

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Für die Brander Frauen natürlich eine gefühlte Niederlage, hatte man doch das gesamte Spiel – bis eben auf die letzten 5 Minuten - fest im Griff. Hervorzuheben ist dennoch die an diesem Tag hervorragend reagierende Torhüterin des Post SV, die durch viele Glanztaten eine Niederlage ihres Teams verhindern konnte.

Auf der anderen Seite müssen zukünftig natürlich die eigenen Chancen besser verwertet werden und die Mannschaft muss lernen, bis zum Schlusspfiff konzentriert und geordnet zu bleiben. Vielen Dank auch an Evi Schlagenhaufer, die sich in den Dienst der Mannschaft stellte und im Tor eine mehr als gute Figur abgab!

SGV Nürnberg-Fürth 1883 - TSV Mörsdorf    3:2  (2:0)

Zum Saisonstart 3 Punkte eingeheimst

Zum Auftakt in die neue Bezirksoberliga-Saison 2018/2019 waren die Frauen des TSV Mörsdorf im Sportpark der SGV Nürnberg/Fürth 1883 zu Gast. Gleich zu Anfang musste die Heimmannschaft einen Wechsel in Kauf nehmen. Christina Funk konnte verletzungsbedingt leider nicht weitermachen. Für sie kam in der 5. Minute der Neuzugang Cincia Fritsch ins Spiel. Unabhängig davon begannen die Damen der SGV sehr nervös und fehlerbehaftet. Eigentlich unverständlich, wenn man den Kader vor Augen hat. Es kam immer wieder zu Fehlern im Abspiel und dadurch kamen die Gäste immer wieder ins Spiel. Erst in der 41. Minute kam dann der ersehnte Treffer für die Nürnbergerinnen durch einen Glanzschuss, unhaltbar ins obere linke Eck der Gäste, durch Franziska Ellmer.

Ab da lief es plötzlich für die Heimmannschaft. Die Pässe kamen an und alles wirkte sicherer.So war nicht verwunderlich, dass zwei Minuten später das 2:0 für die Gastgeber durch Verena Eichhammer fiel. Im Nachhinein ergaben sich bis zum Pausenpfiff weitere Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Somit endete die erste Hälfte dann verdient mit 2:0 für die SGV 1883.

Die zweite Halbzeit ging erstmal an die Heimmannschaft. Auch durch den 2. Treffer von Verena Eichhammer in der 50. Minute zum 3:0 für die SGV. Bis etwa zur 65. Minute hatten die Frauen der SG alles im Griff. Doch leider ließen sie sich das Heft aus der Hand nehmen und die Zuordnung in der eigenen Hälfte ging immer mehr verloren. So kam es dann in der 70. Minute nach einer Ecke der Gäste zum Tor für Mörsdorf durch Verena Klebl. Nun bekamen die Mörsdorfer Damen immer mehr Auftrieb und versuchten die Gastgeberinnen immer mehr in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Mit Erfolg!

Fotos alle von Sabine Schmalz

Die Nürnbergerinnen bekamen den Ball kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. So war es nur eine Frage der Zeit bis es zum Anschlusstreffer kam. In der 76. Minute war es dann soweit. Der Anschlusstreffer fiel durch Annalena Schmid. Mörsdorf kam dann im weiteren Spielverlauf noch zu einigen Abschlüssen, die aber nicht zählbar verwertet werden konnten. So endete die Partie mit einem 3:2 für die SGV Nürnberg/Fürth 1883.

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SV Segringen - DJK Eibach  0:3

Duell der Aufsteiger / Fotos: HanniSVS

Im Duell der beiden Bezirksligameister gewann der Gast dank effektiver Chancenverwertung verdient. Segringen hätte mit einer Führung in die Halbzeit gehen müssen, konnte aber keine der teils glasklaren Chancen nutzen. Nach einer nervösen Anfangsphase zog die Heimelf die Partie an sich und gewann immer mehr Feldvorteile. Ein vermeintliches Handspiel der Gäste wurde vom ansonsten gut leitenden Schiedsrichter Kevin Leis (Bechhofen) nicht geahndet. In der Folgezeit konnte die DJK kein richtiges Passspiel mehr aufzeihen.

Der SVS drückte auf die Führung und bekam mehrere Ecken, die jedoch auch nichts einbrachten. Mitte der ersten Halbzeit scheiterte Elena Rothammel zweimal freistehend an der routiniert reagierenden Gästetorhüterin Tanja Brehmer. Nach der Pause agierte die DJK plötzlich mit langen Bällen und erzielte die Führung durch Claudia Haas. Die DJK war jetzt im Spiel angekommen und beschäftigte von nun an die SVS Hintermannschaft. Nach 74 Minuten vollstreckte die sehr agile Christina Heri (ehemals FC Augsburg) zum 0:2. Nur vier Minuten später erzielte Heri das 0:3 nach einem sehenswerten Pass von Clarissa Sonntag. Segringen hatte bis zum Schlusspfiff nichts Nennenwertes mehr entgegenzusetzen.


 
Torfolge: 0:1 Claudia Haas (49. Minute)0:2 Christina Heri (74. Minute)0:3 Christina Heri (78. Minute)

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