BOL: FC Ezelsdorf in der Landesliga

Foto: FB FCE   Bis heute in der BOL 17/18 ungeschlagen - Meister FC Ezelsdorf

Glückwunsch zur Meisterschaft und Aufstieg

Der FC Ezelsdorf hat die Meisterschaft und den Aufstieg 17/18 frühzeitig festgemacht. Mit dem 5:0 gegen den SV Leerstetten II. ist man rechnerisch uneinholbar. Bis heute ist das Ezelsdorfer Team ungeschlagen. Nur noch der TSV Brand, der SV Mosbach oder die SG Nürnberg-Fürth haben die Möglichkeit das zu ändern. Apropos SG Nürnberg - der Aufsteiger hat, mit dem 3:0 gegen des TSV Lonnerstadt, seinen 2. Platz gesichert. Der TSV Brand ist demzweiten Platz am nächsten. Mit einem 2:0 Erfolg kehrt man aus Mosbach zurück. Die SpVgg. Greuther Fürth spielt 0:0 gegen den SV Sulzkirchen.

 

SG Nürnberg-Fürth 1883 - TSV Lonnerstadt    3:0  (1:0)

Spitzenspiel geht an den Aufsteiger

Es war ein hochsommerlicher Aprilsonntag im heimischen Sportpark der SG 1883 in Nürnberg. Das waren die Rahmenbedingungen für die BOL-Begegnung zwischen den Frauen der SG Nürnberg-Fürth 1883 und dem TSV Lonnerstadt. Der Referee pfiff das Spiel um 15:00 Uhr an.

Gleich zu Beginn hatten die Hausherrinnen eine gute Torchance, die leider nicht verwertet werden konnte. Aber auch Lonnerstadt konnte sich in der 6. Spielminute eine Torchance über die linke Seite erarbeiten. Aber auch hier fiel kein Tor. Nach anfänglichen Patzern in der sonst so souveränen SG-Defensive, die allerdings für den Gegner nicht ausgenutzt werden konnten, stabilisierte sich das Ganze und die Gäste taten sich immer schwerer vor das heimische Tor zu kommen. So erarbeitet sich die SG-Mädels ein leichtes Übergewicht und eröffneten sich somit die eine oder andere Torchance.

Eine kurze Trinkpause wegen der Hitze, nutzten beide Mannschaften um etwas nach zu justieren. Die kleine Umstellung in der Offensive bei den Gastgebern zeigte in der 34. Minute dann durch ein von Verena Eichhammer erzieltes Tor seine Wirkung. Das 1:0 war zu diesem Zeitpunkt verdient, da die Gäste immer seltener in den Strafraum der Gastgeber vordringen konnten. Eine weitere sehr gute Chance der Heimmannschaft konnte leider nicht zählbar genutzt werden, sodass es mit dem 1:0 in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Lonnerstadt den Druck auf die Heimmannschaft. So konnten sich die Gäste schon vermehrt in Tornähe des Gegners heranarbeiten. Entweder blieben sie dann doch in der Abwehr des SG hängen oder der Ball landete sicher in den Armen der Nürnberger Torhüterin Marilena Müller. Dann in der 64. Minute konnte die drei Minuten vorher eingewechselte Kirsten Ipolt, dass 2:0 für die SG 1883 erzielen. Der Treffer zeigte bei den Gästen erst einmal Wirkung. Wirkung zeigte aber auch die Hitze bei beiden Mannschaften. Die Konzentration ließ merklich nach und die Fehler häuften sich. So spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab.

Dennoch gelang den Gästen dann doch ein Vorstoß in Richtung SG-Tor. Alleine auf dem Weg in Richtung des Gastgebergehäuses scheiterte die TSV-Stürmerin an der Nürnberger Torhüterin Marilena Müller, die sich in dieser 1 zu 1 Situation glänzend behaupten konnte und den Anschlusstreffer seitens Lonnerstadt verhinderte. Kurz vor Spielende stand dann nach einem guten Zuspiel von Christina Funk die Nürnbergerin Kirsten Ipolt mehr oder weniger alleine vor der Gästetorhüterin. Abgebrüht und zielgerichtet wurde die TSV Torfrau ausgespielt und der Sack zu gemacht. Das war der Treffer zum 3:0 für die Gastgeber. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter die Begegnung ab.

weietere Infos zum Spiel unter bfv.de extern!

SG-Fazit: Am Anfang kam die Heimmannschaft schwer ins Spiel. Die Abwehrreihe stand anfänglich nicht so sicher wie gewohnt. Der Gegner konnte aber hieraus kein zählbares Kapital schlagen. Das umkämpfte Mittelfeld konnte dann im weiteren Verlauf des Spiels besser gesichert werden. Aber Lonnerstadt konnte sich trotzdem spielerisch immer wieder in Ballbesitz bringen, scheiterte dann aber meistens auf dem Weg zum Tor an der Nürnberger 4er Kette. Dennoch konnte sich die Gäste die eine oder andere Torchance, gut herausgespielt, erarbeiten. Die Nürnberger Torfrau verhinderte dies aber und hielt ihre Kiste sauber. Begründet auf die sehr guten Torchancen für die SG, gerade zum Ende der ersten Halbzeit ging das Spielergebnis absolut in Ordnung. Für die Zuschauer war die Begegnung bestimmt nicht langweilig, da der Gegner mitspielte und sich nicht, wie in den letzten Spielen immer wieder zu beobachten, hinten rein stellte. Der TSV Lonnerstadt gab trotz des Rückstandes nicht auf und versuchte immer dranzubleiben.

Post SV Nürnberg - SC Wernsbach-Weihenzell    1:2  (0:2)

Am 18. Spieltag der BOL empfing der Post SV mit dem bis dato Tabellenvorletzten SC Wernsbach-Weihenzell den erwartet schweren Gegner zum Sechs-Punkte-Spiel, hätte man sich durch einen Sieg doch ein komfortableres Polster zu den unteren Rängen verschafft. Die Temperaturen entsprachen dem Spielverlauf: Eine hitzig geführte Partie, die vor allem von außen zusätzlich und unnötig befeuert wurde und den Schiedsrichter Horst Szeiler ein ums andere Mal ins Zentrum des Geschehens rücken ließ.
 
Von Minute eins an war den Gästen die größere Entschlossenheit anzusehen, dieses Spiel für sich zu entscheiden, während die Nürnbergerinnen die gesamte erste Hälfte zu keiner Zeit ins Spiel fanden. Folgerichtig markierte der SC bereits in der 10. Spielminute den Führungstreffer durch Cathrin Hechelbauer, als die Abwehr des Post SV nicht entscheidend klären konnte und die Nr. 9 der Gäste nur noch im Eins-gegen-Eins einnetzen musste. Ebendiese sorgte auch fünf Zeigerumdrehungen später für gefährliche Aktionen, als zunächst ihr Querpass von Julia Bratz knapp am Gehäuse der Nürnbergerinnen vorbeiging und sie bei einem Konter nach einer Ecke des Post SV gerade noch so gestoppt werden konnte. Nun wurde endlich die Heimmannschaft etwas aktiver und suchte den Abschluss, jedoch vergaben nacheinander Nina Ruckriegel, Hanna Bessler und Solveig Böhme. Während ein Freistoß der Gäste in der 35. Spielminute von Post-Torhüterin Jenny Mertz noch problemlos abgefangen werden konnte, hatte sie fünf Minuten später aus elf Metern das Nachsehen. Tina Jordan verwandelte einen fragwürdigen Strafstoß sicher zum 0:2.
 
Bei diesem Spielstand musste eine Gegenreaktion der Heimmannschaft her und das spiegelte sich auch im Auftreten und der Körpersprache der zweiten Halbzeit. In der Konsequenz gelang der Anschlusstreffer in der 46. Spielminute: Den Querpass von Mona Bieberich von der Grundlinie verpasste zunächst die elfmeterwürdig gestoppte Solveig Böhme, bevor die nachgelaufene Nina Ruckriegel eine Unsicherheit der gegnerischen Torhüterin ausnutzte und den bereits verloren geglaubten Ball über die Torlinie schob. Die Torschützin schien Blut geleckt zu haben und brachte in den folgenden zehn Minuten das Tor der Gäste mit starken Aktionen ein ums andere Mal in große Bedrängnis, ohne sich und ihr Team jedoch belohnen zu können.
 
In der 72. wurde schließlich Solveig Böhme mit einem langen hohen Ball bedient, zielte aber aus etwa 16 Metern über das von Lisa Deppe gehütete Tor. Auch ihr druckvoller Kopfball fünf Meter vor dem Kasten nach traumhafter Flanke von Nadja Fröhlich ging über den Querbalken. Die Partie spielte sich nur noch in der Hälfte des SC Wernsbach-Weihenzell ab, doch auch die Distanzschüsse von Mona Bieberich und Freddy Unruh brachten nicht den erhofften Ausgleich. Die letzten Hoffnungen zerschlugen sich schließlich in der 90. Spielminute, als beim Kopfball von Julia Harder aus Sicht der Gäste nur die Latte rettete.
 
weitere Infos zum Spiel unter bfv.de extern.

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