BOL: FCE siegt und siegt und....

Foto: Kerstin Reuther    Die Zuschauer sahen ein kampfbetontes Spiel, beim 2:2 Unentschieden auf dem Kunstrasenplatz des Post SV Nürnberg (rot) gegen SG Nürnberg-Fürth (weiss).

Ezelsdorf auch auf Kunstrasen souverän / SG Nürnberg-Fürth sammelt 4 Punkte

Klassenprimus FC Ezelsdorf nimmt auch die Hürde Kunstrasen souverän. In Fürth, gegen die Regionalligareserve der SpVgg., konnte ein glatter 3:0 Sieg herausgeschossen werden. Auf Platz 2 steht der TSV Brand, dieser fertigte den SV Sulzkirchen auf eigenen Gelände mit 7:2 ab. Der SG Nürnberg-Fürth sind am letzten Wochenende 4 Punkte gelungen. Am Freitagabend war der SV Mosbach zu Gast im SG-Sportpark und fuhr mit 7 Gegentoren im Gepäck wieder heim. Sonntag spielte die SG dann 2:2 am Ebensee, der Heimspielstätte des Post SV Nürnberg. Auch Mosbach durfte noch ein zweites mal ran und verlor auch in Mörsdorf mit 3:1.

Post SV Nürnberg - SG Nürnberg-Fürth 1883   2:2  (1:1)

Fotos alle von Kerstin Reuther

Lucky Punch in der 95. Minute! Bericht FB-Post SV Nürnberg

Im Spiel gegen die SG Nürnberg Fürth auf heimischem (Kunst)Rasen waren die zu vergebenden Punkte hart umkämpft - entsprechend gerecht ist auch das Ergebnis.

Den verdienten Punkt konnten wir uns erst mit dem Schlusspfiff sichern, nachdem ein Freistoß von Ines Rudel von einer SG-lerin ins eigene Tor abgefälscht wurde. Zuvor mussten wir aufgrund Verletzungen und einer äußerst strittigen roten Karte auf zwei Akteure verzichten und das Spiel zu neunt zu Ende bringen.

Bereits in der ersten Halbzeit wurde einem Rückstand nicht lange hinterhergelaufen, sondern mit dem zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich durch Nina Ruckriegel unmittelbar die richtige Antwort gegeben.

Hut ab, Mädels, für die auf den Platz gebrachte Mentalität - nur so erarbeitet man sich das Quäntchen Glück im richtigen (wichtigenI) Moment.

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Post SV Nürnberg - SG Nürnberg-Fürth 1883   2:2  (1:1)

Schlacht im (Kunstrasen-)Käfig. Bericht SG Nürnberg-Fürth 1883

Schlacht ist natürlich eine Übertreibung für Frauen-BOL Partie auf dem eingezäunten, relativ kleinen Kunstrasenplatz beim Post SV. Deshalb auch die Bezeichnung Käfig. Aber langweilig war die Begegnung zwischen den Postfrauen und den Damen der SG Nürnberg/Fürth 1883 zu keinem Zeitpunkt.

Gleich in der Anfangsphase merkte man, dass die Hausherrinnen zielstrebig jeglichen Spielaufbau der Gäste verhindern wollten. Da kam ihnen auch der kleine Platz zu Hilfe, der den nötigen Räum nicht bot. So ging es im Mittelfeld eng zu. Die SG hatte auch mit unpräzisen Pässen zu kämpfen, die die Postfrauen immer wieder in Ballbesitz brachte. So waren die ersten 10 Minuten des Spiels von Mittelfeldgepränkel geprägt. In der 14. Minute klappte dann der Spielaufbau bei den Gästen und wurde von Christina Wagner mit einem Tor zum 0:1 für die SG belohnt.

Allerdings hielt die Freude auf SG-Seite nicht lange. Im Anschluss gelang Post der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Nina Ruckriegel. Nun war wieder alles auf Null gestellt. Es ging hin und her wobei die Gäste schon die besseren Chancen hatten. In der 35. Minute hatte Christina Wagner den Führungstreffer, alleine vor dem Tor, auf dem Fuß. Konnte diese Chance aber nicht nützen. So ging die umkämpfte 1. Halbzeit mit dem Spielstand von 1:1 zu Ende.

In der 2. Halbzeit konnte sich zu Anfang die SG ein leichtes optisches Übergewicht erarbeiten. So erspielten sich die Gäste zwei gute Chancen die nicht vom Torerfolg gekrönt wurden. Am heißesten waren die beiden Außenbahnen umkämpft. Und genau da ging die größte Gefahr für das Posttor aus. In der 66. Minute konnte sich dann Marissa Schultz auf der rechten Seite durchsetzen und brachte eine Traumflanke auf den Fuß von Verena Eichhammer, die den Ball unhaltbar ins Gastgebertor hämmerte. Nun stand es 1:2 für die Gäste.

Die Partie wurde nun von beiden Seiten etwas ruppiger geführt. Man merkte, dass die Gastgeberinnen auf den Ausgleich drängten. Allerdings erarbeitete sich die SG doch häufiger Chancen um zum Torabschluss zu kommen. In der 79. Minute gab es nach einem Foul an der Strafraumgrenze dann Gelb für eine SG-Spielerin. Der anschließende Freistoß konnte abgewehrt werden. In der 87. Minute dann eine weitere gelbe Karte für die SG. Allerdings war diese Situation weit weg vom Tor der SG.

In der ersten Minute der Nachspielzeit konnte sich dann Verena Eichhammer auf der linken Seite wieder, an der Abwehrreihe vorbei, durchsetzen. Wurde aber von hinten von den Füßen geholt. Die Verhinderung einer klaren Torchance war für Schiedsrichter Dominik Modrzynski der Grund um die rote Karte zu zeigen, die Postspielerin musste daraufhin vom Platz. Eine weitere Gastgeber-Spielerin erhielt Gelb fürs reklamieren. Der anschließende Freistoß konnte, selbst im Nachschuss (Pfosten), nicht verwertet werden.

Des einen Freud, des anderen Leid - in der 95. Minute hatte Post nach einem Foul einen Freistoß ca. 20 Meter vor dem SG-Tor. Der Schuss wurde von einer SG-Spielerin beim Abwehrversuch mit dem Kopf unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Dies war auch die letzte Aktion in diesem Spiel, das äußerst glücklich für den Post SV unentschieden endete.

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Fazit: Die heute fehlende Spritzigkeit und die Passgenauigkeit waren das größte Hemmnis für die SG in der ersten Halbzeit. Vor allem im Mittelfeld war dies heute öfters zu sehen. Post lebte natürlich von dem kleinen Platz, was es für die SG schwer machte den Spielaufbau auch über die Außenbahnen zu gestalten. Aber dennoch waren die Chancen da, das Ergebnis für die SG-1883 höher ausfallen zu lassen und 2 Punkte mehr mitzunehmen. Sicherlich steckte das Spiel von Freitag (1 Tag Pause) auch noch in den Knochen. Pech kam dann auch noch dazu! Für die Zuschauer war die Partie mit Sicherheit zu keinem Zeitpunkt langweilig. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Unfair war die Partie nicht, aber umkämpft. Nun haben die SG-Frauen eine Woche Zeit wieder Kraft zu tanken.   

Am Osterwochenende ist dann die SpVgg Greuther Fürth II. Im Sportpark der SG 1883 zu Gast. Und am Montag geht´s zum Pokal Viertelfinale nach Brand. Also wieder ein heißes Wochenende!

Samstag 31.03.2018           SG 1883 Nürnberg/Fürth     -      SpVgg Greuther Fürth II       

Anstoß: 16:00 Uhr
Sportpark der SG, Regelsbacher Str. 56, 90431 Nürnberg

Pokal Viertelfinale:
Ostermontag 02.04.2018    TSV Brand                              -     SG 1883 Nürnberg/Fürth      

Anstoß: 16:00 Uhr
Sportanlage Eckental Fliederstr. 14, 90542 Eckental

SG Nürnberg-Fürth 1883 - SV Mosbach    7:0  (5:0)

Angriffswirbel über Mosbacher Abwehr

Vor allem in der ersten Spielhälfte überrannten die SG-Frauen die Abwehr des SV Mosbach und gingen noch vor dem Pausentee mit 5:0 in Führung.

Foto: Manu G.    Halbzeit - die SG führt bereits mit 5:0.

In der 2. Halbzeit konnten die Chancen auf Gastgeberinnenseite nicht konsequent genutzt werden. Sogar ein Strafstoss wurde verschossen.

Foto: ManU G.    In Erwartung einer Ecke - der SV Mosbach (schwarz) und die SGN (blau).

Bewunderswert wie der SV Mosbach bis zum Schluss auf sein Ehrentor hinarbeitete, dies aber nicht erzielen konnte.

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SV Sulzkirchen - TSV Brand    2:7   (2:2)

Kantersieg in Sulzkirchen

Am Samstagnachmittag war man zu Gast beim SV Sulzkirchen und zeigte dort nach einer zerfahrenen ersten Halbzeit eine souveräne und hoch überlegene Leistung in der zweiten Halbzeit.

Der TSV Brand spielt zu Beginn der Partie sofort munter nach vorne, kann aber noch keine wirklichen Großchancen kreieren. Den ersten Dämpfer gibt es dann bereits in der 12. Minute, als Kerstin Lux die Heimmannschaft in Führung bringt. Ab diesem Zeitpunkt gestaltet sich die erste Halbzeit sehr zerfahren, mit vielen Fouls und Fehlern auf beiden Seiten. Ausgleichen kann die Gastmannschaft dann schließlich in der 28. Minute durch Lisa Schreiber per Foulelfmeter.

Auch wenn der TSV etwas mehr vom Spiel hat, zeigen sich Probleme mit der aggressiven Spielweise des Gegners und es gelingt noch nicht die schnellen Stürmerinnen in den Griff zu bekommen. So führen besagte Probleme in der 37. Minute zur erneuten Führung der Gastgeber, als Kerstin Lux nach Unstimmigkeiten in der Verteidigung einschieben kann. Glücklicherweise kann Lisa Schreiber bereits zwei Minuten später durch einen Sonntagsschuss wieder ausgleichen. So gehen die Mannschaften mit einem zu diesem Zeitpunkt des Spiels gerechtfertigtem 2:2 Pausenstand in die Kabinen.

Foto: TSV Brand    Torhüterin Tatjana Auterhoff (TSV Brand)

Auf einer Position verändert kommt der TSV Brand zurück aus der Kabine und zeigt von der ersten Minute an ein völlig verändertes Spiel. Die Mannschaft agiert nun mit viel mehr Ruhe und Übersicht und klaren, schnellen Aktionen nach vorne. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff kann man bereits durch Susanne Kolb in Führung gehen, welche Nicole März dann innerhalb von 12 Minuten mit einem Hattrick auf 6:2 ausbaut. Nun nimmt der Brander Trainer einige Wechsel vor und in der 82. Minute gelingt noch das 7:2 durch einen Kopfball von Evi Schlagenhaufer nach Vorarbeit von Jasmin Sußner.

SV Sulzkirchen: Michelle Wagler (T), Lisa Bauer, Ann Catrin Stracke, Magdalena Branner, Nina Handfest, Sabrina Rudek (60. min Sabrina Peyrer), Linda Böhm, Kerstin Brodwolf, Paulina Hickl, Lydia Krenauer (76. min Marina Schmidt), Kerstin Lux
TSV Brand: Tatjana Auterhoff (T), Anne Schwarz (75. min Hannah Wölfel), Carolin Horlamus, Iris Neubig, Lisa Schreiber, Vanessa Lietz, Nicole März, Susanne Kolb, Daniela Puscha (69. min Jasmin Sußner), Antonia Hartmann (75. min Evi Schlagenhaufer), Lena Übel (46. min Jonna Gehre)

Tore: SV Sulzkirchen: Kerstin Lux (12. min, 37. min); TSV Brand: Lisa Schreiber (28. min, 39. min), Susanne Kolb (50. min), Nicole März (55. min, 62. min 67. min), Evi Schlagenhaufer (82. min)
Schiedsrichter: Jonas Klinnert
gelbe Karten: TSV Brand: Lisa Schreiber

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TSV Mörsdorf - SV Mosbach    3:1  (2:0)

Fotos von Daniela Lerzer / SV Mosbach in rot - TSV Mörsdorf in blau

 

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