BOL: Altdorf mit wichtigen Dreier

Foto: Armin Eich     Schiedsrichter Georg Marsching beobachtete die Szene aus dem Spiel TSV Brand gegen TSV Frauenaurach genau. Nilüfer Kaya und Alina Mahr (pink-blau) erwarteten einen Flankenball.

Brand weiterhin erfolgreich / Post mit Heimerfolg / FC Altdorf setzt sich ab vom Tabellenende

Der TSV Brand schlägt auch den TSV Fauenaurach ohne Gegentor mit 2:0 und setzt den FSV Großenseebach auf Platz 2 unter Druck. Der FSV gewinnt souverän mit 3:0 gegen die Spieli. Am Ebensee holt sich die heimische Post den Sieg gegen gute Mosbacherinnen. Schlusslicht Dittenheim (3:0 in Mörsdorf) und Dietenhofen (1:0 gegen Altdorf) verlieren. Damit setzt sich Altdorf von hinten ab. Greuther Fürth II. gewinnt in Ezelsdorf mit 1:0.

TSV Brand – TSV Frauenaurach   2:0  (1:0)  Bericht des TSV Frauenaurach

Damen des TSV Frauenaurach trafen das Tor nicht

Mitreißender Frauenfußball bis zur letzten Sekunde war die Überschrift des Anpfiff Reporters bzgl. dem BOL Spiel des TSV Brand und des TSV Frauenaurach. Nicht wie nach der Tabellensituation erwartet hatte Frauenaurach in der ersten Halbzeit ein gewaltiges Übergewicht, doch konnte Mahr in der 18. Minute eine Hereingabe von Gumbrecht nicht verwerten oder Torhüterin Auterhoff einen Freistoß von Mahr in der 22. Minute um den Pfosten lenken. Nach einem Freistoß von halblinks ging der TSV Brand in der 43. Minute durch Daniela Puscha mit 1 : 0 in Führung.

Nach der Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Erst die letzten 15 Minuten vergaben die Damen des TSV Frauenaurach gute Chancen zum Ausgleich. Ein Kopfball von Kaya konnte von der Torlinie geklärt werden, Heidrich vergab nach exzellenter Vorarbeit von Schreiber oder Vogel konnte im letzten Moment noch abgedrängt werden. In der Nachspielzeit ging Stürmerin Nicole März unwiderstehlich auf halbrechts Richtung TSV Tor und verwandelte zum etwas glücklichen 2 : 0 Endstand.

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TSV Brand- TSV Frauenaurach    2:0   (1:0)  Bericht des TSV  Brand

Brander Arbeitssieg.

Das war nichts für Fußball-Ästheten, das Spiel des TSV Brand gegen den TSV Frauenaurach. Dennoch gewinnt der TSV Brand sein drittes Spiel in Folge und setzt sich damit auf Rang drei der Tabelle fest.

Von Beginn an entwickelte sich zunächst eine verfahrene Partie. Der TSV wollte unbedingt die Punkte in Brand behalten um den 3.Platz zu festigen. Die Gäste aus Frauenaurach hätten punkten müssen, um im Kampf um die Plätze am rettenden Ufer sich etwas Luft zu verschaffen. So verstrickten sich die Branderinnen in zu vielen Einzelaktionen, bei denen der Ball zu leicht wieder hergeschenkt wurde. Frauenaurach fand auf dem holprigen Untergrund durch seine Spielweise besser in die Partie und erarbeitete sich gute Chancen, welchen jedoch die letzte Präzession fehlte oder von der an diesem Tag bestens aufgelegten Tatjana Auterhoff entschärft wurden.  Kurz vor Ende der ersten Hälfte kämpfte sich der TSV Brand zurück in die Partie. Und so gelang es Daniela Puscha in der 44.Minute mit einer schönen Einzelleistung über die linke Seite den Ball zum 1:0 im langen Eck von Frauenaurach unterzubringen.

Mit der Führung im Rücken starten die Branderinnen völlig ausgewechselt in die zweite Hälfte.  Plötzlich ließen sie den Ball und den Gegner laufen, zeigen schöne Spielzüge und versuchten mit guten Kombinationen sich Torchancen zu erarbeiten.  Doch leider hielt dieses Spiel der Branderinnen nicht lange an und so kämpfte sich Frauenaurach zurück ins Spiel. Nun löste der Gast aus Frauenaurach seinen Libero auf und agierte deutlich offensiver. Mit aller Macht drängten sie auf den Ausgleich, doch gemeinsam stemmten sich die TSV– Frauen dagegen und überstanden, vor allem durch überragende Paraten von Tatjana Auterhoff einige brenzliche Situationen unbeschadet. Durch einen Konter in der Nachspielzeit stellte der TSV durch Nicole März den 2:0 Endstand her.

TSV Mörsdorf - FV Dittenheim   3:0  (1:0)

Erster Sieg in der Rückrunde
 
Im vierten Anlauf hat es geklappt, mit einem 3:0  gegen den FV Dittenheim gelang den Damen des TSV Mörsdorf der erste Sieg in der Rückrunde. Mit diesem Erfolg kletterten diese bis auf den 4.Platz in der Tabelle. Vel wichtiger ist, dass Mörsdorf dass lang erhoffte Erfolgserlebnis gelungen ist und natürlich die 23 Punkte auf der Habenseite.

Das Spiel war gerade angepfiffen schon die erste hochkarätige Möglichkeit,  nach einem langen Pass läuft Sabrina Gerner halb rechts aufs Tor,  auf höhe des Fünfers der Pass in die Mitte, die mitgelaufene Anja Kestler trifft den Ball nicht richtig,  und der zweite Versuch von Verena Klebl geht dann über das Tor. In der 3. Minute die fast identische Situation wieder passt Sabrina Gerner, dieses mal geht der Schuss von Verena Klebl knapp am Tor vorbei.  Es gibt Chancen im Minutentakt die alle aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Immer wieder war es Sabrina Gerner vor dem Gästetor, die sehr gut spielte, aber fast immer unglückliche Entscheidungen traf. Nun kam Dittenheim auf, nach einem Ballverlust geht es sehr schnell nach vorne. Die immer gefährliche Gästestürmerinnen knallen den Ball an den Pfosten. Das Spiel kennt aber weiterhin nur eine Richtung, aber immer das selbe Problem, Mörsdorf vergibt alle Möglichkeiten, ohne zu übertreiben nach der ersten halben Stunde hätte es locker 5:1 stehen können, bzw. müssen.

Ein Standard musste herhalten um das erste Tor zu erzielen. Nach Ecke von Tina Würdemann köpfte Verena Klebl den Ball zum längst überfälligen 1:0 in der 34. Minute  ins Dittenheimer Tor. Auch nach diesem Treffer gab es noch klare Möglichkeiten zu erhöhen, aber es blieb bei der knappen Führung zur Pause. Eine gute Halbzeit geht zu Ende, einziges Manko, die Chancenverwertung, dass Spiel hätte zur Pause entschieden sein müssen.

Und wie es dann häufig so ist, nach dem Wechsel gab es ein anderes Spiel. Der FV aus Dittenheim steht defensiv nun wesentlich besser. Spielerisch geht nichts mehr bei den Gastgeberinnen, so kommt der FV immer wieder mal gefährlich vors Tor. Auch sie bleiben lm Abschluss recht harmlos. In dieser Phase war es kein gutes Spiel. Dass knappe Ergebnis lies Dittenheim nach wie vor alle Möglichkeit offen, da noch was zu ändern. Bis zur 75. Minute, da fällt das erlösende 2:0. Dieses mal ist die TSV Trorjägerin Sabrina Gerner zur Stelle. Bei einem halbhohen Ball in den Strafraum schaltet sie am schnellsten. Sie köpft den Ball an der heraus laufenden Torfrau vorbei ins FV Tor. Dieser Treffer war natürlich die Entscheidung. Plötzlich klappte alles wieder, sowie beim letzten Tor, schneller Angriff über links, dann der perfekte Pass in die Mitte. Die mitgelaufene Anja Bähr verwandelt mit ihrem ersten Tor für Mörsdorf, zum 3:0 in der 90. Minute.  Schlusspfiff und der erste Sieg ist unter Dach und Fach.

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So eine Vielzahl von Chancen zu vergeben, da wirst du verrückt. Trotzdem hat die Mannschaft es immer wieder versucht und daß kann man schon sehr positiv sehen.  Spielerisch müssen wir uns dringend steigen, und die Chancen müssen einfach genutzt werden. Wichtig war, sich diesen ersten dreier zu holen und das ist uns ja geglückt.

Post SV Nürnberg - SV Mosbach   2:1  (1:0)

Am Sonntag, den 12.04.2015 standen sich am A-Platz der Tabellenführer Post SV Nürnberg und der Zehnte der Tabelle, SV Mosbach, am Sportpark Ebensee gegenüber.

Vom Anstoß weg zeigte sich, dass die Mosbacherinnen viel Selbstbewusstsein aus dem letzten Sieg gegen Großenseebach mitgenommen hatten. Die Gastgeberinnen in rot wurden von der ersten Minute an unter Druck gesetzt. Obwohl der Post SV nicht wirklich feldüberlegen war, schaffte sie es doch immer wieder mit gefährlichen Aktionen vor das Tor der schwarz-grünen zu kommen. So bereits nach 5 Minuten. Als Nadin Eichhorn frei zum Abschluss vor Torhüterin Simone Arnold kam. Der Abschluss landete allerdings genau in den Armen der Mosbacherin. In der Folge zeigten die Postler viele Ungenauigkeiten im Passspiel und Spielaufbau. Mosbach spritzte immer wieder dazwischen, gewann dadurch die entscheidenden Bälle und kam dadurch auch zu der ein oder anderen guten Möglichkeit in Führung zu gehen. In der 23. Minute nahm sich dann Nadin Eichhorn das Leder an der Mittellinie und marschierte an drei Gegner vorbei Richtung Tor, um den Ball dann platziert zum 1:0 einzuschieben. Danach verbesserte sich das Spiel der Heimmannschaft etwas. Vor der Pause folgten noch zahlreiche hochkarätige Chancen von Pollack, Ruckriegel und Eichhorn, die jedoch allesamt kläglich vergeben wurden.

Für die 2. Halbzeit hatten sich die Postler vorgenommen, kämpferisch besser dagegen zu halten und die Torchancen konsequenter zu nutzen. Doch mit dem Anpfiff schien das alles vergessen. Die Gäste erhöhten den Druck und die Mannschaft vom Ebensee kam fast gar nicht mehr ins Spiel. Was folgte waren viele Ballverluste und verlorene Zweikämpfe. Dennoch schafften es die grün-schwarzen nicht, zwingende Torchancen heraus zuspielen, da die gute Innenverteidigung um Abwehrchefin Sarah Enßlin immer noch entscheidend klären konnte. In der 58. Minute erhöhte der Post SV überraschend auf 2:0. Ines Rudel brachte ihre Ecke direkt im Tor unter. Dies schien die Vorentscheidung zu sein und das Spiel beruhigte sich zusehends. Allerdings nur bis zur 67. Minute! Mit einem Missverständnis zwischen Abwehrspielerin Stefanie Eichenseer und Torhüterin Anja Sander lud der Tabellenführer die Gäste zum Anschlusstreffer ein. Nach diesem wurde das Spiel wieder hektisch. Die Mosbacherinnen versuchten nun alles um noch den Ausgleich zu erzielen. Scheiterten aber entweder an der guten Abwehr oder an der Torhüterin. Für den Post SV bot sich zum Ende hin auch noch die ein oder andere Chance.

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Um auch die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten, ist es wichtig wieder an die spielerische Leistung der Vorrunde anzuknüpfen.

FSV Großenseebach - SpVgg. Erlangen 3:0 (2:0)

Im Derby wollten die Heimelf die Scharte vom Hinspiel bei der man kurz vor dem Spielende um den Lohn gebracht wurde wieder ausmerzen. Zudem die Vormachtsposition in Erlangen und Umgebung weiter für sich beanspruchen. Wegen Rasendüngung wurde die Partie auf dem gut zu bespielenden B-Platz von Schiedsrichter Diesel angepfiffen. Bereits mit der ersten Chance ging der FSV durch einen Kopfball von Lechner in Front (4.). Wolfs Freistoßflanke wuchtete sie aus 11 Metern in das Toreck, die Torfrau konnte den Ball nur noch hinter der Linie berühren, vorangegangen war dem Foul ein gutes Ballsichern von Spangel. Vor allem in der ersten viertel Stunde aber auch über die gesamte erste Spielhälfte gab die Heimelf den Ton an. Nach 20 Minuten war das Spiel etwas ausgeglichener. Nach 22. Spielminuten mußte Mertz ihr ganzes können aufzeigen, um ihre Farben aus 12 Metern nicht den Ausgleich hinnehmen lassen zu müssen. Eine wieterer Großchanche allerdings stark abseitsverdächtig klärte die gut aufgelegte Schorr in höchster Not. Nach einer halben Stunde lief sich Dehmer im Anschluß an einen Einwurf toll frei, konnte aussichtsreich aber das Leder nicht voll erwischen. Als dann Lechner aus 25 Metern Entfernung einen Freistoß Zentral unter die Latte aufs Tor brachte, stand der 2:0 (34.) Pausenstand fest. 

In der zweiten Spielhälfte merkte man den Seebacherinnen das Fehlen von Hartmann und der gesperrten Streit merklich an, zudem war Lechner-Schmidt arg gehandicapt. Die zweite Spielhälfte waren so auch dioe Gäste eher am Drücker, ohne jedoch sich klare Chancen erarbeiten zu können. Nur Grosser mußte kur vor ihrer Auswechslung 4 Meter vor dem Tor für die geschlagene Mertz retten. So plätscherte das Spiel vor sich hin. Nur noch als Wolf (86.) regelwidrig im Strafraum gelegt wurde verwandelte Lechner den Strafstoß sicher zum 3:0 Endstand, flach ins Eck, da die Etat mäßige Schützin behandelt werden mußte.

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Alles in allem ein gerechter Seebacher Derbysieg, wenn auch zu hoch. Wobei, wenn man der bis dato mit erst 7 Gegentoren sichersten Abwehr der Liga 3 eingeschänkt, kann man sehr zufrieden sein, auch wenn dafür 3 Standarts herhalten mußten. Gegen Greuther Fürth am Samstag um 15.30 Uhr kehren dann die fehlenden Leistungsträger wieder zurück ins Team. Zuvor wird am Mittwoch noch das Pokalviertelfinale beim Klassenprimus in Post SV Nürnberg ausgetragen.

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