KK01: Knapp am Punkt vorbei

Zirndorf verliert an Boden

Der TSV Petersaurach festigt mit diesem knappen 4-3 Sieg seine Spitzenposition. Auf den Versen des Tabellenführers ist hier die Reserve von ATV Frankonia Nürnberg. Das Team von TSV 1861 Zirndorf verliert, durch diese Niederlage, vorläufig an Boden und darf sich anstrengen in den nächsten Wochen wieder auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze zu kommen.

TSV Petersaurach – TSV Zirndorf 4:3  (2-1)

Ein Spiel beim Tabellenersten in der KK1 mit vielen Überraschungen. Die ersten Minuten waren geprägt vom Abtasten beider Seiten, wobei man schon frühzeitig erkennen konnte, dass die Damen von Petersaurach eine sehr körperbezogene Spielart betrieben. In der 13. Minute konnte sich die Spielführerin Seibold (Zdf.) auf der rechten Seite durchsetzen und die Flanke wurde von Janocha sicher zum 0:1 für Zirndorf eingeschossen. Der Gegner antwortete mit noch stärkeren Druck und mehr Laufbereitschaft auf das Tor von Zirndorf. In der 25. Minute erzielten die Damen aus Petersaurach das 1:1.

Foto: W. Helmer   Der Druck auf das Zirndorfer Tor wurde immer stärker. Hier kann noch geklärt werden. Kurz vor der Halbzeit musste das 2-1 hingenommen werden.

In der Folgezeit geriet der Schiedsrichter immer mehr in den Blickpunkt des Geschehens. In der 35. Minute, nach einem normalen Foul der Zirndorfer Spielerin aus dem Spiel heraus, lagen beide Akteurinnen am Boden. Warum die Spielerin aus Petersaurach nach ihrer Kontrahentin aus Zirndorf schlug ist unerklärlich, daß aber der Schiedsrichter keine persönliche Strafe aussprach ist nicht nachvollziehbar.

In der Folgezeit wurde die Partie immer heftiger bzw. körperbetonter. Angriffe der Zirndorfer Damen auf das Tor von Petersaurach wurden, mit Mitteln bis über die Grenze des erlaubten hinaus, gestoppt. Kurz vor der Pause mussten dann die Zirndorfer das folgerichtige 2:1 hinnehmen.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte, die Damen von Petersaurach setzten ihr druckvolles körperbetontes Spiel mit viel Engagement fort. Die Folge war eine zaghafte und nicht organisierte Abwehr, die der Gegner in der 55. und 60. Minute mit 2 Treffern bestrafte. Als die Nr. 9 Schmidt (Zdf.) die Abwehr überlief, wurde sie vom Torwart des Spitzenreiters im Strafraum gefoult, der fällige Elfmeterpfiff aber blieb aus. In der Folgezeit spielten nur noch die Damen von Petersaurach auf das Zirndorfer Tor, zum Glück oft unkonzentriert, daher auch erfolglos. So kam es, dass Zirndorf in der 70. Minute durch Schmidt auf 4:2 verkürzen konnte. Spannend wurde es noch mal in der 85. Minute als Janocha (Zdf.) das 4:3 schoss. Nun war es auf einmal nochmals spannend, und die Damen von Peteraurach zeigten Nerven, konnten aber die letzten Minuten bis zum Schlusspfiff überstehen.

Foto: W. Helmer    "Drübergehalten" - die körperbetonte Gangart der Petersauracherinnen kaufte den Zirndorferinnen den Schneid ab.

Fazit der Begegnung:

Ein verdienter Sieg der Damen von Petersaurach auf Grund der vielen Chancen und der größeren Laufbereitschaft.

Schade, daß viele Schiedsrichter Damenspiele nicht mit dem nötigen ernst angehen. So kommt es zu unnötiger Härte. Konsequenz von Beginn an, würden die meisten Spielerinnen an den Schiedsrichern schätzen! Die Leistung des Unparteiischen in Petersaurach möchten wir an dieser Stelle nicht weiter beurteilen.

Für Zirndorf spielten: S. Feldmeier, L Popp, M. Haas, S. Seibold, M. Janocha, C. Helmer, St. Stettner, B. Zehndner, S. Wolf, J.Paul, M. Schmidt, V. Ostertag, C, Kiener.

Schiedsrichter: Georg Sandner


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