KK01: Petersaurach stellt den Sekt kalt

Sieg des Klassenprimus in Großenried mehr als die halbe Miete / TSV Zirndorf wieder in Unterzahl

Kurz vor der Ziellinie lässt sich der TSV Petersaurach die Meisterschaft wahrscheinlich nicht mehr nehmen. Das 3-1 in Großenried war Formsache. Im Spitzenspiel in Wassertrüdingen hat der TSV 61 Zirndorf einen Dämpfer im Kampf um Platz 2 mitbekommen. Schon wieder mussten die Zirndorferinnen mit 10 Spielerinnen auskommen. Der TSV Wassertrüdingen war zu stark und somit wird wohl auch der 2. Platz in trockenen Tüchern sein. Heilsbronn gewinnt zu Hause mit 1-0 die "goldene Ananas" gegen Großweismannsdorf.

TSV Wassertrüdingen - TSV 1861 Zirndorf   4-0 

Wieder einmal in Unterzahl.
Schlechte Voraussetzungen im Spiel im Kampf um Platz 2.
Mit nur 10 Frauen fuhr der TSV Zirndorf nach Wassertrüdingen, wo man erkennen musste, dass die langzeitverletzte J. Schwabe als einzige Stürmerin immer noch gedanklich mit ihrer Verletzung und eigentlich ohne Training ihrer Form logischerweise hinterherläuft.
So mussten die Zirndorfer Damen eigentlich zu neunt spielen, und dementsprechend verlief auch das Spiel. Die Aktionen beschränkten sich zu 90% auf die Abwehrarbeit. Mittelfeldakteurin C. Helmer war praktisch ohne Anspielstationen auf verlorenem Posten und so kam was kommen musste.

Foto: W. Helmer   Alleine auf weiter Flur. C. Helmer konnte alleine im Mittelfeld kaum etwas ausrichten. Wieder einmal musste ihr Team in Unterzahl antreten.

In der 5. Minute konnte sich die schnelle linke Außenstürmerin des TSV Wassertrüdingen durchsetzen und zum 1:0 einnetzen.

Foto: W. Helmer   Das war das 1-0 für Wassertrüdingen. Clever zirkelt die Stürmerin den Ball ins lange Eck des Gästegehäuses.

Weitere Angriffe aufs Zirndorfer Tor wurden aber zu unkonzentriert vorgetragen und ungenau abgeschlossen. Die gut aufgelegte Zirndorfer Torfrau parierte etliche Bälle und versuchte ihr Team im Spiel zu halten. In der 15. Minute konnte sie aber das 2:0 nicht verhindern. Mit viel Einsatz aber auch viel Glück rettete man sich in die Halbzeit.

Foto: W. Helmer   Einen guten Tag hatte die Zirndorfer Torfrau erwischt. Mit Glück und Geschick hielt sie die Niederlage mit ihren 9 Feldspielerinnen in Grenzen.

Die 2. Halbzeit begann wie die 1. geendet hatte, die Zirndorfer Abwehr kämpfte, Wassertrüdingen spielte druckvoll aber vor dem Tor weiter schwach und unkonzentriert. In der 60. Minute konnte sich die Zirndorfer Abwehrspielerin M.Hass nur noch mit einem Foul im Strafraum helfen. Der fällige Strafstoß wurde am Tor leichtfertig vorbei geschossen. In der 65. Minute musste aber die Zirndorfer Torfrau einen guten Schuss aus 25 Metern zum 3:0 für den heimischen TSV passieren lassen. Die Unterzahl der Zirndorferinnen machte sich nun konditionell bemerkbar. Die Angriffe der Wassertrüdinger Damen hätten durchaus zu einem höheren Ergebnis führen können, doch die meisten Aktionen wurden von der kämpfenden Zirndorfer Abwehr vereitelt. Erst in der 88.Minute viel das 4:0 für Wassertrüdingen, was auch den Endstand bedeutete.

Ein verdienter Sieger in einem fairen, aber schwachen, Spiel beider Seiten, mit dem der Schiedsrichter keine Probleme hatte.



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