KL: Spitzengruppe und breites Mittelfeld

SV Dentlein a.F. gewinnt Mittelfeldduell gegen SG Nürnberg 83

Während die SG Nürnberg 83 es versäumt hat die Verfolgerrolle des Spitzentrios einzunehmen, hat es der SV Dentlein a.F., nach durchwachsenem Saisonstart, geschafft sich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren. Das Spitzenspiel gewinnt der SSV Aurach klar mit 6-2 in Segringen. Die Gastgeberinnen hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Brodswinden sichert den dritten Platz mit einem 4-2 Auswärtssieg in Adelshofen.

SV Dentlein a.F. - SG Nürnberg 83  3-2  (2-1)

Die Gäste aus Nürnberg waren in der ersten halben Stunde klar feldüberlegen, konnten die Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Jasmin Karg, Helene Michelson und Co. vergaben allesamt beste Einschussmöglichkeiten. Dem SV Dentlein gelang der erste Treffer des Spiels. In der 27. Spielminute setzte sich Michaela Zahner (SVD) durch, umkurvte die herauslaufende SG-Torhüterin Sarah Liermann und schob ins leere Tor zum 1-0 ein.

Foto: manuela.streng   Nach einer halben Stunde kam der SV Dentlein auf und konnte seinerseits Druck auf das SG-Gehäuse aufbauen. Im Bild SG-Verteidigerin Verena Breitschuh und SG-Torfrau Sarah Liermann.

Durch eine herrliche Einzelleistung erzielte Helene Michelson (SG 83) den 1-1 Ausgleich (32.). Praktisch im Gegenzug gelang wiederum Michaela Zahner (SVD), nach toller Vorlage von Carina Bögelein (SVD), der 2-1 Führungstreffer für die Gastgeberinnen.

Foto: manu.streng    Mit einer Körpertäuschung macht sich Helene Michelson (SG 83) den Weg zum Tor frei. In der 32. Spielminute erzielt sie den kurzzeitigen Ausgleich in Dentlein.

Mit frischem Wind kamen die Gäste aus Nürnberg aus der Kabine. Prombt glich Spielführerin Sabrina Ullmann zum 2-2 aus (55.). Für die kämperisch tadellose Einstellung belohnte sich der SV Dentlein am Schluss selbst. Carina Bögelein setzte zum sehenswerten Alleingang an und nutzte eine Orientierungslosigkeit im Defensivverbund der SG Nürnberg 83 zum entscheidenden 3-2 Siegtreffer (80.).

Foto: manu.streng    Überzahl am Ball. Der SV Dentlein verhielt sich in der Defensive geschickt und gewann am Schluss wegen einer tadellosen kämpferischen Einstellung. Im Bild: Jasmin Karg (SG 83, blaues Trikot).

Aufstellung SG Nürnberg 83: Sarah Liermann, Birgit Imbrich, Verena Breitschuh, Bettina Seinil, Carolin Dietl, Susanne Lutz-Troidl, Sabrina Ullmann, Ilayda Gümüsüoglu, Helene Michelson, Jessica Metzner, Jasmin Karg // Iga Hojka, Nicole Riesel, Manuela Streng

Schiedsricher: Thomas Göttler

TSV Altenberg - SV Segringen  1-3  (0-2) 03.10.

Am Tag der deutschen Einheit zu früher Stunde um 10.30 Uhr empfing der TSV Altenberg zum Nachholspiel den SV Segringen. Altenberg konnte aus dem vollen schöpfen und 15 Spielerinnen aufbieten. Von der Tatsache, dass Segringen bisher alle Spiele gewonnen hatte, ließen sich die Gastgeberinnen zunächst nicht einschüchtern, sondern begannen das Spiel bei sonnigem Wetter recht selbstbewusst. Bereits nach ein paar Minuten wurde der TSV kalt erwischt, als ein Fernschuss der Segringer Damen bei noch nassem Boden ins Tor rutschte. Danach verloren die TSV`lerinnen den Faden und hatten Glück, dass nicht mehr Gegentore fielen. Es rettete oftmals die Ungenauigkeit beim Abschluss des Gegners oder Pfosten bzw. Latte. Angriffe vor das Segringer Tor waren selten, die Abwehr der Gäste stand sehr sicher. Kurz vor der Halbzeit passierte dann doch noch das 0:2. Etwas unglücklich verlängerte die Altenberger Abwehr eine Ecke von Segringen unhaltbar ins eigene Tor.

Foto: D. Grosch   Kaum Platz hatte die Offensivkräfte des TSV Altenberg (in Gold) beim Heimspiel gegen den SV Segringen.

Für die zweite Halbzeit nahm sich das Heimteam vor sein Spiel nach vorne zu verbessern und den Gegner in Zweikämpfe zu verwickeln. Die Marschroute wurde auch gut umgesetzt. Nach einem Segringer Torwartfehler, der zum 1:2 Anschlusstreffer führte, glaubten wir an den Punktgewinn. Die Segringer Mannschaft wirkte zu diesem Zeitpunkt auch etwas verunsichert und konnte ihr zuvor sehr sicheres Passspiel nicht mehr aufziehen. In dieser wichtigen Phase des Spiels schaffte der TSV Altenberg nicht ein weiteres Tor zu erzielen. So kam es wie es kommen musste: Wiederum nach einer Ecke folgte das zweite Eigentor des Spiels zum 1:3 für den SVS, was schließlich auch den Endstand bedeutete. Mit ein bisschen mehr Glück wäre in diesem Spiel ein Punktgewinn für die Altenberger Mädels möglich gewesen, obwohl der Segringer Sieg in Ordnung geht.

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