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SG Nürnberg-Fürth 1883 trauert um Peter Wießmeier

Foto: Bernd Riemke    Peter Wießmeier verstab nach schwerer Krankheit im Alter von 52 Jahren.  Zuletzt war er Teammanager bei "seinen Frauen" der SG Nürnberg-Fürth.  

Trauer um Peter Wießmeier: Fußball war sein Leben

Über viele Jahre war Peter Wießmeier mittendrin im Fußballgeschehen der Region, ob als hochtalentierter Spieler, der einst für die Club-Amateure auflief, oder als Spielertrainer und zuletzt Trainer im Damen-Fußball - Fußball war sein Leben, das nach schwerer Krankheit im Alter von 52 Jahren viel zu früh endete.

 Mit ihm kam der Schub nach oben

"Er war nicht nur selbst ein überragender Fußballer, sondern hat auch als Trainer alles organisiert. Mit ihm ist der Schub nach oben gekommen", berichtet Thomas "Bulle" Streng, Sportlicher Leiter der SG Nürnberg-Fürth 1883, einen Tag, nachdem er die traurige Nachricht über den Tod von Peter Wießmeier erhalten hat.

Bis zur vergangenen Saison trainierte Wießmeier die SG-Damen. In den vergangenen Jahren war der Vollblutfußballer - mit einer kurzen Unterbrechung bei den Herren der DJK Bayern - als Coach im Frauenfußball aktiv. Lange Jahre im Nachwuchs und bei den Damen des 1. FC Nürnberg tätig, kam er 2015 zur SG 1883. Nach einem knapp verpassten Aufstieg in der Relegation im ersten Jahr feierte er mit dem Fusionsklub den Aufstieg als Meister in die BOL in der vergangenen Saison 16/17.

Foto: SG 1883    Der letzte Erfolg für Trainer Peter Wießmeier (links): Der Aufstieg in die BOL mit den Damen der SG Nürnberg-Fürth 1883.
 
Nur zu gerne hätte man Peter Wießmeier auch in dieser Saison weiterhin als Trainer der SG-Damen gesehen, doch die Kraft hatte er krankheitsbedingt nicht mehr. Auch die regelmäßigen Fahrten zu den Spielen der Österreichischen Liga, wo sein Sohn Julian Wießmeier seit Jahren als Profi am Ball ist, gingen zuletzt nicht mehr, obwohl er die Schritte des ehemaligen Club-Stürmers natürlich von Beginn an immer genau verfolgt hat.

Selbst trainieren wollte er den Filius nie - dazu hätte ihn "als Vater der objektive Blick gefehlt" meinte er einmal. Dennoch begann Julian auch einst dort, wo sein Vater für viele Jahre Trainer war: beim VfR Moorenbrunn. Peter Wießmeiers Heimatverein war der SV Maiach. Über Stationen in Neumarkt, Katzwang und dem Türkischen FK landete er bei den 1.FCN-Amateure. Seine Karriere ließ er schließlich beim KSD Croatia ausklingen. Der leidenschaftliche Pokerspieler blieb auch nach seiner eigenen Karriere dem Fußball treu - solange es ging, denn schließlich was das sein Leben.

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